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Nicht kratzen: sprühen!: Abhilfe bei vereisten Autoscheiben

Nicht kratzen: sprühen! : Abhilfe bei vereisten Autoscheiben

Bei vereisten Autoscheiben heißt es: Nicht kratzen - sprühen. So lautet die glasschonende Ansage der Fachleute des Zentralverbandes Deutschen Kfz-Handwerk (ZDK) in Bonn. Enteisersprays bringen mit Alkohol das Eis zum Schmelzen.

Eiskratzer sind zweite Wahl, besser helfen Abdeckfolien. Die Befestigung mit Gummibändern und Haken, Magneten oder Laschen ist manchmal fummelig, die Frontscheibe am nächsten Morgen aber garantiert eisfrei.

Ebenfalls hilfreich, ein Antibeschlagtuch. Das Gebläse arbeitet auf Hochtouren. Noch schneller werden beschlagene Scheiben zusätzlich mit einem Mikrofasertuch oder einem Fensterschwamm frei, raten die ZDK-Fachleute. Das Tuch sollte allerdings regelmäßig gewechselt werden.

Scheibenfrostschutz: Dreck, Streusalz, Schneematsch - in keiner anderen Jahreszeit haben die Scheibenwischer mehr zu tun, wird mehr Scheibenreiniger verbraucht. Ein Kanister sorgt auf langen Strecken für Nachschub. Der Frostschutz sollte mindestens minus 25 Grad Celsius aushalten.

Handfeger sowie Klappspaten sind zudem nützliche Winterhelfer. Mit dem einen wird der Schnee vom Auto gefegt, mit dem anderen das Fahrzeug aus dem Tiefschnee freigegraben. Statt Handfeger wählen die Besitzer von Vans und SUVs Besen mit Teleskopstiel. So kommen auch kleine Leute an hohe Autodachlawinen. Und spätestens im winterlichen Stau ist eine wärmende Decke eine Alternative zum laufenden Motor - insbesondere dann, wenn der Treibstoff knapp wird, runden die ZDK-Fachleute ihre Empfehlungen für winterliche Witterung ab.

(amv)