Städteregion: Rassismus im Alltag begegnen

Städteregion: Rassismus im Alltag begegnen

Ein Alltag ohne Rassismus? Das funktioniert! Dies haben jetzt 40 Schülerinnen und Schüler von zwölf bis 18 Jahren beim Aktionstag „Gemeinsam gegen Rassismus“ im Eschweiler Jugendtreff „Check In“ bewiesen. Dort zeigten sie, wie man sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen kann.

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Vorstandsmitgliedern Lena Pütz und Pia Kraushaar der Bezirksschülervertretung der Städteregion. Unterstützt wurden sie vom Kommunalen Integrationszentrum, der Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro der Städteregion sowie der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Eschweiler.

Zentrale Fragen dieses Tages waren: Was ist Rassismus? Wo findet er seinen Ursprung? In welchen Formen und an welchen Orten tritt er auf? Und wie kann man dagegen vorgehen? Antworten zu diesen Fragen erarbeiteten die jungen Leute in Workshops zu Themen wie „Rassismus“ und „Diskriminierung“ . Ihre Ergebnisse stellten sie dann im Plenum vor.

„Fast täglich begegnen wir Diskriminierungen und rassistischen Bemerkungen, die wir manchmal sogar selbst äußern, ohne es zu bemerken. Damit soll Schluss sein“, sagte Fatima Mossawi, die am Aktionstag teilgenommen hat. „Ich habe erfahren, welche Auswirkungen es hat, wenn wir unsere Stimme aktiv gegen Rassismus erheben. Gemeinsam können wir viel erreichen“, lobte die Schülerin aus Baesweiler die Bezirksschülervertretung. Sie und die anderen Jugendliche profitierten von der Veranstaltung und können ihre Erfahrungen nun gezielt im Alltag einsetzen., um in ihrem Umfeld etwas zu verändern, beispielsweise durch die Initiative „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“.

Der Aktionstag „Gemeinsam gegen Rassismus“ wurde von der Bezirksschülervertretung in der Städteregion (BSV) organisiert. Sie vertritt rund 43.000 Schülerinnen und Schüler und informiert über wichtige Themen.

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