Erkelenz: Projekttage 50 Jahre Gymnasium Erkelenz: Ergebnisse präsentiert

Erkelenz: Projekttage 50 Jahre Gymnasium Erkelenz: Ergebnisse präsentiert

Das Motto der Projekttage am Cornelius-Burgh-Gymnasium „Alles im Fluss” schienen die Besucher am Abschlusstag sehr wörtlich genommen zu haben, denn die Schule platzte sprichwörtlich aus allen Nähten. Die rund 1000 Schüler hatten an drei Projekttagen die Möglichkeit, in 50 Gruppen den Festtag zum 50-jährigen Bestehen des Gymnasiums vorzubereiten.

Vor etwa acht Jahren hatte letztmals eine Projektwoche am ehemaligen Mädchengymnasium stattgefunden. So waren innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes die unterschiedlichsten Projektergebnisse der Fünft- bis Zwölftklässler zu bewundern.

In Raum 1.08 im ersten Stock stand das Thema „Wassermühlen in unserer Region” auf der Agenda. Auf Schaubildern wurden die unterschiedlichen Arten von Mühlen dargestellt. Auch die lyrischen Werke von Theodor Storm oder Wilhelm Busch, die sich mit Wassermühlen befassten, wurden den Besuchern präsentiert. Ein weiteres Schaubild zeigte alle 15 Wassermühlen entlang der Schwalm von Tüschenbroich bis zum Hariksee.

Selbstgebaute Aquädukte gab es in Raum 1.02 zum Thema „Wasser in der Antike” zu bestaunen. Mit Gehirnströmen beschäftigte sich eine Projektgruppe in Raum 1.12. Neben einem Rezept für den „Müsliriegel fürs Gehirn” stellten die Schüler den Einfluss von Ernährung, Drogen aber auch Stress auf das Gehirn dar. Bei Jonas Alexander aus der Jahrgangsstufe 9 fanden die Inhalte dieses biologischen Projekts großen Anklang. „Ich fand es interessant und würde es gerne weiter fortsetzen”, so der Schüler.

Ein Hauch von Wilder Westen

Einen Hauch vom Wilden Westen bot sich bei der Gruppe „Goldrausch”. Gemeinsam mit der Mathematik- und Physiklehrerin Ursula Schneider hatte sich die Gruppe auf den Weg nach Neuss gemacht, um am Rheinufer nach Gold zu suchen. Eigentlich hatte Ursula Schneider in ihrem Projekt eher ältere Schüler erwartet und staunte über das hohe Engagement vieler Fünftklässler, die teilgenommen hatten. Im Vorfeld hatte sich die Gruppe einmal getroffen, um abzustecken, was in diesem Projekt realisiert werden kann. Ein Film über die Exkursion, eine Präsentation sowie die Ergebnisse der dreitägigen Projektarbeit sorgten für große Augen bei den anwesenden Gästen.

Auch die Römer fanden ihren Platz im dritten Stock des Schulgebäudes. „Im Wandel der Zeit - die Römer am Niederrhein” zeigte auf zahlreichen Fotos den Besuch des Amphitheaters von Xanten, den die Gruppe im Rahmen ihres Projektes absolviert hatte. Daneben war ein Lebenslauf zum römischen Feldherrn Marcus Ulpius Traianus sowie typische römische Kleidung ausgestellt.

Einen Raum weiter in 3.02 beschäftigte sich die Kunstgruppe zur Thematik „Von der Quelle zur Mündung” mit experimenteller Malerei. Dieser bunte fächer- und jahrgangsübergreifende Tag zum 50. Jubiläum des Cornelius-Burgh Gymnasiums zeigte einmal mehr, wie lebendig sich die Schule darstellt. Die hohe Anzahl der Besucher unterstrich dies noch einmal nachhaltig.

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