Würselen: Prinz Heinz IV. hat in der Düvelstadt leichtes Spiel

Würselen : Prinz Heinz IV. hat in der Düvelstadt leichtes Spiel

Es ist guter Brauch in der Düvelstadt, dass der Bürgermeister den neuen Narrenherrscher vor seiner Kürung empfängt und vorstellt. „Wenn Ihr einen Mann mit einem Ball - in welcher Größe auch immer - seht, dann wisst Ihr, das ist unser neuer Prinz Karneval”, freute sich Bürgermeister Arno Nelles.

Bei der Präsentation von Heinz IV. (Horbach) durfte der Bürgermeister erstmals in dieser närrischen Angelegenheit seines Amtes walten.

Viele Jahre war der designierte Stadtprinz begeisterter Fußballer, zuletzt beim VfR Würselen bei den Alten Herren. Auch nach seiner aktiven Zeit ließ ihn der Fußball nicht los. Als begeisterter Fan von Alemannia Aachen besucht er fast jedes Heimspiel. Beim Tennisclub Würselen verstärkt er die Medenmannschaft Herren 40. Also ein ganz sportlicher neuer Narrenherrscher!

Wie Heinz Horbach über seine Frau Ulrike zum Karneval fand, auch das berichtete Nelles. „Er heiratete in eine Familie ein, die in der KG Au Ülle aktiv war. Seine Ulrike tanzte viele Jahre in der Damengarde.

Seine Schwiegermutter Anneliese Schlüper zog einige Jahre als Präsidentin bei den Damensitzungen die Fäden auf der Bühne und Schwiegervater Hans entwarf Bühnenbilder und Sessionsorden, legte aber auch beim Bau der Bühne mit Hand an. Da wundert es nicht, dass Tochter Jasmin schon mit drei Jahren in die Fußstapfen ihrer Mutter trat.

Seit zwei Jahren trainiert und betreut sie die Kindergarde. Von 1993 bis 2004 trat der Elferratsobmann Heinz Horbach als Mitglied des Herrenballetts ebenfalls tänzerisch in Erscheinung. Bei der Ausübung seines hohen närrischen Amtes wird er laut Nelles umgeben sein von guten Freunden, den beiden Prinzenführern Dieter Pütz und Harald Matthäus. „Du wirst mich stets an Deiner Seite finden”, brachte Nelles auf einen volkstümlichen Prinzen Heinz IV. ein dreifaches Wöschele Alaaf aus.

Die versammelten honorigen Repräsentanten des düvelstädtischen Karnevals wünschten ihm eine glückliche Hand während seiner Regentschaft und beschworen mit ihm Gemeinsamkeiten im düvelstädtischen Karneval.

„Ülle”-Präsident Achim Mallmann machte seinem 51-jährigen Freund Heinz nachträglich noch ein Geburtstagsgeschenk, indem er ihm den Sessionsorden des ersten Namensvetters aus dem „Ülle”-Nest, Heinz I. (Hunds), aus dem Jahre 1964 überreichte.