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Boston: Explosionen erschüttern Boston-Marathon

Boston : Explosionen erschüttern Boston-Marathon

Zwei schwere Explosionen haben beim Marathonlauf in Boston nach Angaben der Polizei mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Zudem wurden mindestens 23 Menschen verletzt, darunter auch Kinder. Die Zeitung „Boston Globe” hatte zuvor über Twitter von drei Toten berichtet.

Die Ursache der Detonationen waren kurz nach dem Blutbad zunächst unklar. Vizepräsident Joe Biden sprach nach einem Bericht des TV-Senders CNN von einer Bombe. Offizielle Hinweise auf einen gezielten Terroranschlag gab es jedoch zunächst nicht.

Zwei schwere Explosionen haben beim Marathonlauf in Boston nach Angaben der Polizei mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Zudem wurden mindestens 23 Menschen verletzt, darunter auch Kinder.
Zwei schwere Explosionen haben beim Marathonlauf in Boston nach Angaben der Polizei mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Zudem wurden mindestens 23 Menschen verletzt, darunter auch Kinder. Foto: dpa

Die Explosion hätten sich in der Nähe der Ziellinie ereignet, berichte der TV-Sender CNN. Der Sender zeigte Bilder einer Rauchsäule und fliehender Menschen. Auch Bilder von Rettungskräften, die Menschen auf Tragen wegbrachten, waren zu sehen. Berichte über abgerissene menschliche Glieder wurden zunächst nicht bestätigt.

Die Sieger waren schon geehrt worden, da erschütterten zwei Explosionen am Montag den Boston-Marathon. Dass Lelisa Desisa aus Äthiopien und die Kenianerin Rita Jeptoo den Klassiker gewannen, interessierte niemanden mehr.
Die Sieger waren schon geehrt worden, da erschütterten zwei Explosionen am Montag den Boston-Marathon. Dass Lelisa Desisa aus Äthiopien und die Kenianerin Rita Jeptoo den Klassiker gewannen, interessierte niemanden mehr. Foto: dpa

Präsident Barack Obama wurde sofort über die Ereignisse informiert, verlautet aus dem Weißen Haus. In New York wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Die Sieger waren schon geehrt worden, da erschütterten zwei Explosionen am Montag den Boston-Marathon. Dass Lelisa Desisa aus Äthiopien und die Kenianerin Rita Jeptoo den Klassiker gewannen, interessierte niemanden mehr.
Die Sieger waren schon geehrt worden, da erschütterten zwei Explosionen am Montag den Boston-Marathon. Dass Lelisa Desisa aus Äthiopien und die Kenianerin Rita Jeptoo den Klassiker gewannen, interessierte niemanden mehr. Foto: dpa

Als sich die Explosionen ereigneten, hatten die ersten Läufer bereits Stunden zuvor die Ziellinie überquert. „Ich hörte zwei sehr laute Explosionen”, berichtete ein Augenzeuge. ”Ich sah auch sehr, sehr schwere Verletzungen”, fügte er im TV hinzu.

„Derzeit haben wir vier Menschen in der Notaufnahme”, sagte Heather Clucas, Sprecherin des General Hospital.
Die Explosionen ereignete sich nach Aufnahmen von Videos, die im Internet verbreitet wurden, hinter der Zuschauertribüne am Ziel, wo sich besonders viele Schaulustige befanden.

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 finden Marathonläufe und andere große Sportveranstaltungen in den USA unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen statt. Der Boston Marathon gehört zu den populärsten Rennen an der amerikanischen Ostküste. Jedes Jahr nehmen daran tausende Menschen teil.

(dpa)