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Brennelemente: Atommüll soll vorerst in Jülich bleiben

Brennelemente : Atommüll soll vorerst in Jülich bleiben

CDU und Grüne setzen sich auf Landesebene für ein neues Zwischenlager in Jülich ein. Das sieht der neue Koalitionsvertrag vor.

In Jülich befinden sich 152 Castoren mit etwa 300.000 Brennelemente-Kugeln aus dem früheren AVR-Versuchsreaktor. Mit der Koalitionsvereinbarung sollen Atomtransporte in NRW minimiert werden. Das Ziel, die „Option eines Neubaus eines Zwischenlagers in Jülich vorantreiben“ zu wollen, kann die Landesregierung allerdings nur begrenzt beeinflussen. Auch Bundesbehörden sind in die Entscheidung eingebunden.

Die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH (JEN) betreibt das Zwischenlager, für das die Genehmigung bereits seit 2013 abgelaufen ist, auf dem Gelände des Forschungszentrums. Eine Fläche für ein neues Zwischenlager steht bereit.

Strittig ist dennoch, ob in Jülich ein neues Zwischenlager gebaut werden darf, die Brennelemente-Kugeln in die USA exportiert oder die Castoren in das Zwischenlager nach Ahaus gebracht werden sollen. Eine Entscheidung hierzu steht noch aus, weil momentan keine der drei Optionen realisierbar ist.

(bugi)