Kreis Düren: Pendlerverkehr: So verlaufen die Ströme im Kreis Düren

Kreis Düren: Pendlerverkehr: So verlaufen die Ströme im Kreis Düren

Nur vier Städte in der Region Aachen-Düren-Heinsberg haben mehr Einpendler als Auspendler — zwei davon aus dem Kreis Düren.

Neben Aachen und Heinsberg fahren täglich auch in Düren und Jülich mehr Berufspendler von außerhalb zu ihrem Arbeitsplatz als umgekehrt. Dies geht aus der kürzlich vorgelegten Pendlerrechnung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes auf Basis von Zahlen aus dem Jahr 2015 hervor. Alle anderen Kommunen weisen hingegen einen Überhang an Auspendlern auf.

Die höchste Einpendlerquote (Anteil der Einpendler an den Erwerbstätigen am Arbeitsort) unter den 15 Kommunen des Kreises Düren hat mit 81,5 Prozent die Gemeinde Merzenich. In Nordrhein-Westfalen hat nur Holzwickede im Kreis Unna mit 84,5 Prozent mehr Erwerbstätige, die von außerhalb kommen. Zum Vergleich: Im Kreis Düren folgen mit einigem Abstand Linnich und Niederzier (jeweils 66,8 Prozent). Die geringste Einpendlerquote weist Heimbach auf, hier ist der Wert mit 39,8 Prozent kreisweit am niedrigsten.

Bemerkenswert ist, dass Merzenich sowohl im Kreisvergleich als auch landesweit zudem bei den Auspendlern weit vorne liegt. Der Anteil der Auspendler an den Erwerbstägigen am Wohnort erreicht mit 82,9 Prozent die höchste Quote im Kreis sowie die dritthöchste in NRW. Vettweiß (82,6 Prozent), Inden (81,7) und Langerwehe (80,0) weisen ähnlich hohe Quoten auf. Die niedrigste Auspendlerquote hat die Stadt Düren. Von den 41.836 in Düren lebenden Erwerbstätigen haben 59,1 Prozent (24.721 Menschen) auch ihren Arbeitsplatz in der Stadt, 40,9 Prozent pendeln aus der Stadt.

(tp)
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