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„Ylenia“, „Zeynep“ und Co.: Woher kommen die Namen der Sturmtiefs?

„Ylenia“, „Zeynep“ und Co. : Woher kommen die Namen der Sturmtiefs?

Mit „Ylenia“ und „Zeynep“ ziehen dieser Tage zwei Sturmtiefs mit ungewöhnlichen Namen über Deutschland hinweg. Auch Sie können Wetterpate werden – und Ihrem Vornamen in die Nachrichten verhelfen.

„Xandra“, „Ylenia“ und „Zeynep“ heißen die drei Tiefdruckgebiete, die zum Teil mit Sturmstärke hintereinander über Deutschland ziehen. Vergeben werden die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete vom Verein Berliner Wetterkarte zusammen mit dem Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin (FU) im Rahmen der Aktion Wetterpate.

Für die Auswahl der Namen kann sich jeder bewerben. Ein Hoch kostet 360 Euro, ein Tief 240 Euro. Hochdruckgebiete haben eine deutlich längere Lebensdauer und bleiben daher länger auf den Wetterkarten sichtbar, heißt es zur Begründung. Im Jahr werden etwa 50 Hochs und 130 Tiefs getauft. In geraden Jahren bekommen die Tiefs weibliche, in ungeraden Jahren männliche Namen.

Der Sturm „Ylenia“ war von einer Frau mit diesem Vornamen getauft worden, wie auf der Internetseite des Vereins zu sehen ist. „Xandra“ hatte eine Sandra getauft und „Zeynep“ ein Julius K. Danach folgen demnächst die Tiefdruckgebiete „Antonia“, „Bibi“ und „Claudia“. Für das Jahr 2022 sind bereits alle Patenschaften vergeben. Namen für 2023 können ab dem 7. September um 2022 um 0 Uhr beantragt werden.

(dpa)