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Rom: Verrücktes Wetter in Italien, Winterkälte in den Schweizer Alpen

Rom : Verrücktes Wetter in Italien, Winterkälte in den Schweizer Alpen

Verrücktes Sommerwetter in Italien, Winter-Kälte in den Schweizer Bergen: Während im Zentrum und Süden Italiens seit Wochen die Sonne vom Himmel knallt, hat es jetzt in den Dolomiten geschneit. Auch die Schweizer Alpen waren am Dienstagmorgen mit einer frischen Schneeschicht überzogen.

Die Berge rund um den Urlaubsort von Papst Benedikt XVI. in der italienischen Region Venetien seien in winterliches Weiß gehüllt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag. Wegen des Daurregens im Tal habe das katholische Kirchenoberhaupt an seinem ersten Ferientag auch noch keinen Ausflug in die Natur unternommen, hieß es.

In den Schweizer Alpen hatte es in der Nacht zu Dienstag ab einer Höhe von 1600 Metern geschneit. Auf dem Jungfraujoch (3471 Meter) in den Berner Alpen wurden am Morgen minus zehn Grad Celsius gemessen, sechs Grad weniger als am 10. Januar zum selben Zeitpunkt.

In Südtirol sei die Schneefallgrenze auf 2000 Meter gesunken. Es rutschten einige Schlammlawinen ins Tal, die zum Teil den Verkehr behinderten. In Urlaubsorten wie Toblach im Hochpustertal und Graun im Vinschgau fielen die Temperaturen auf nur knapp über sechs Grad. In vielen Städten in Norditalien war die Feuerwehr stundenlang im Einsatz, weil starke Winde und Hagelschauer für Chaos sorgten.