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Brüssel: Terrorverdächtiger in Belgien soll an Hirntumor erkrankt sein

Brüssel : Terrorverdächtiger in Belgien soll an Hirntumor erkrankt sein

Der Hauptverdächtige des Terroranschlags auf das Jüdische Museum in Brüssel ist nach Angaben seines Anwalts schwer krank und nicht prozessfähig. „Unser Klient hat wahrscheinlich einen Hirntumor”, sagte sein Anwalt Sébastien Courtoy am Donnerstag laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Belga.

Ihm würden medizinische Untersuchungen verweigert. Die Staatsanwaltschaft teilte nur mit, dass die Untersuchungshaft des Beschuldigten um zwei Monate verlängert worden sei.

Der Verdächtige Mehdi Nemmouche soll am 24. Mai 2014 den Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel verübt haben. Dabei wurden vier Menschen getötet. Nemmouche war wenige Tage später im französischen Marseille festgenommen worden.

Vor den Behörden sagte er nicht aus. Am Donnerstag erschien er laut Belga zum ersten Mal seit zwei Jahren vor dem Untersuchungsrichter, um zu erklären, dass er an einem Strafprozess nicht teilnehmen könne.

(dpa)