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London: „Scottys” Asche spurlos verschwunden

London : „Scottys” Asche spurlos verschwunden

Mission missglückt: Die Asche des Darstellers von Star-Trek-Charakter „Scotty”, James Doohan, ist in der Wüste von New Mexiko verschwunden. Das berichtete die britische Zeitung „Daily Mail” am Samstag.

Die sterblichen Überreste des Schauspielers waren vor rund zwei Wochen mit einer Rakete ins All geschossen worden. Doch der Plan sei gründlich daneben gegangen, und die Rakete landete an einem unbekannten Ort in der Wüste und wird seitdem vermisst, hieß es in dem Blatt.

Die Sprecherin der US-Bestattungsfirma Space Services, Susan Schonfeld, räumte laut Zeitung ein, die Suchtrupps hätten bisher vergeblich nach dem Flugobjekt gesucht. „Die Gegend ist sehr bergig, man kann nicht einfach so hinfahren.”

Doohan war im Juli 2005 im Alter von 85 Jahren gestorben. Seine Witwe hatte immer betont, dass es Doohans letzter Wille war, im All bestattet zu werden. Die „Falcon I” hatte die Asche von mehr als 200 Verstorbenen an Bord, unter ihnen auch die des Raumfahrtpioniers Gordon Cooper.

Vor „Scotty” hatte sich 1997 schon sein Freund und Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry ins All schießen lassen. Die Asche des LSD-Gurus, Psychologen und Schriftstellers Timothy Leary wurde ebenfalls bei einer der ersten Weltraumbestattungen beigesetzt. Außer in der Wüste New Mexicos werden derzeit auch in Texas Abschussrampen für die „letzte Reise” gebaut.