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Essen: Ruhr-Marathon: Läufer nach Herzstillstand weiter im Krankenhaus

Essen : Ruhr-Marathon: Läufer nach Herzstillstand weiter im Krankenhaus

Der Gesundheitszustand des 53-jährige Läufers, der beim Ruhr-Marathon am Sonntag einen Herzstillstand erlitten hat, ist weiterhin bedrohlich. Der Mann liege weiterhin auf der Intensivstation, teilte die Polizei am Montag in Essen mit.

Der 53-jährige Läufer aus Dortmund war nach etwa 20 Kilometern in Herne zusammengebrochen. Ohne Lebenszeichen wurde er ins Krankenhaus gebracht und konnte dort reanimiert werden. Zuvor waren schon zwei Teilnehmer des Wettbewerbs infolge eines Kreislaufzusammenbruchs gestorben.

Am Sonntagmorgen war ein Inline-Skater nach 13 Kilometern in Gladbeck kollabiert. Obwohl der 46-jährige Mann aus Dortmund sofort notärztlich versorgt worden sei, konnte er nicht wiederbelebt werden. Am Sonntagmittag war dann ein 66-Jähriger aus Recken/Westfalen in Gelsenkirchen zusammengebrochen. Auch ihm konnten die Ärzte nicht mehr helfen. Er starb im Krankenhaus.

Schon beim Ruhr-Marathon im Jahr 2006 war ein Teilnehmer wegen Überanstrengung gestorben. Trotz dieser tragischen Todesfälle wollen die Veranstalter jedoch keine ärztliche Untersuchung zur Pflicht machen, sondern appellieren an die Selbstverantwortung der Teilnehmer, sagte ein Sprecher am Montag.