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Düsseldorf: Polizeipferd darf Adenauer heißen

Düsseldorf : Polizeipferd darf Adenauer heißen

Auch für Polizeipferde gilt in Nordrhein-Westfalen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Gegen Rösser mit Politikernamen sei deshalb nichts einzuwenden, beschied das Düsseldorfer Innenministerium jetzt dem SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Rudolph.

Der hatte in einer parlamentarischen Anfrage wissen wollen, ob Adenauer ein angemessener Name für ein Polizeipferd sei. Ein nach dem ersten Bundeskanzler benannter Wallach hatte bei einem Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt ausgekeilt und ein Auto verbeult.

Ein Ansehensverlust für Adenauer sei nicht zu befürchten, beruhigte Innenminister Ingo Wolf (FDP). Im übrigen erfolge die Auswahl der Polizeipferde nach Qualität und nicht nach Namen.

Nur ein Pferd mit Namen Rudolph habe wenig Chancen, weil es mit dem aus der Weihnachtszeit einschlägig bekannten rotnasigen Rentier verwechselt werden könne, heißt es in der nicht tierisch-ernsten Antwort des Ministers.