Aachen: Möchtegern-Bigamistin gerät an Betrüger

Aachen: Möchtegern-Bigamistin gerät an Betrüger

Beim Versuch der strafbaren Bigamie ist eine 34-jährige Frau in Aachen selbst an Betrüger geraten.

Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag berichtete, wollte die bereits verheiratete Frau auch ihren neuen Lebensgefährten ehelichen. Um die illegale Trauung möglichst schnell und unkompliziert abzuwickeln, suchten die Frau und ihr Auserwählter nach Lösungen im Internet.

Fündig wurden sie auf einer russischen Internetseite, die unbürokratische Trauungen in Dänemark anbot. Die Firma versprach, nach Übersendung des Betrages von knapp 1000 Euro, alle Formalitäten innerhalb eines Tages abzuwickeln.

Das Pärchen überwies prompt den geforderten Betrag, allerdings meldeten sich die russischen Hochzeitsplaner danach nie wieder. Enttäuscht erstattete die Beinah-Braut nun Strafanzeige wegen Betrugs. Sie selbst hat übrigens keine juristischen Folgen zu fürchten. Versuchte Bigamie ist nach Angaben des Polizeisprechers nicht strafbar.

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