New York: Modemacher Tom Ford betrachtet seine Branche mit gemischten Gefühlen

New York: Modemacher Tom Ford betrachtet seine Branche mit gemischten Gefühlen

Tom Ford (50), US-Designer, hat ein gebrochenes Verhältnis zur Modewelt.

„Einerseits möchte ich am liebsten abhauen, mit meinem Hund in die Wüste ziehen und Skulpturen aus Ton formen. Andererseits aber bin ich ein Teil dieser Industrie, die Unsicherheit erzeugt, und sich auf Materialismus und andere Dinge fokussiert, die für mich nicht gerade das Wichtigste im Leben sind”, sagte Ford dem Magazin „VMan”.

Besonders merkwürdig finde er es, wenn reiche Menschen „Schmuck im Wert von Millionen Dollar tragen und Kleider anhaben, die 30.000 Dollar kosten und nur diese Saison gut sind, weil sie in der nächsten schon wieder altmodisch aussehen”, sagte Ford in Anspielung auf den Met Ball, der alljährlichen Promi-Mode-Gala im New Yorker Metropolitan Museum of Art.

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