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Berlin: Michael Peña hat früher Polizisten gehasst

Berlin : Michael Peña hat früher Polizisten gehasst

Schauspieler Michael Peña hat bis zu seinem jüngsten Film Polizisten gehasst. „Tatsächlich kriege ich Panik, wenn hinter mir ein Streifenwagen auftaucht”, sagte der 36-Jährige, der in „End of Watch” selbst einen Polizisten spielt, der Zeitschrift „Cinema”. Er rechne ständig damit, kontrolliert zu werden. „Inzwischen habe ich aber mehr Verständnis für ihre Arbeit.”

Vor Beginn der Dreharbeiten zu „End of Watch” begleitete Peña fünf Monate lang echte Polizisten auf Streife. „Ich bin selbst im Ghetto aufgewachsen und war immer der Meinung, dass uns die Cops dort alle über einen Kamm scheren”, erklärte Peña. Die realen Polizisten hätten auf Streife aber immer wieder betont, dass nur ein Bruchteil der Ghetto-Bewohner wirklich kriminell sei.

In „End of Watch” spielt Michael Peña einen Polizisten, der in Los Angeles gegen Drogen- und Menschenhändler vorgeht, bis Kartellbosse ein Kopfgeld auf ihn aussetzen. Der Film kommt am 20. Dezember in die Kinos.

(dapd)