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Amsterdam: Leichtes Erdbeben erschreckt Menschen im Norden der Niederlande

Amsterdam : Leichtes Erdbeben erschreckt Menschen im Norden der Niederlande

In den Niederlanden hat am Donnerstag ein leichtes Erdbeben Bewohner mehrerer Gemeinden erschreckt. Das Königliche Meteorologische Institut (KNMI) sprach von einer für niederländische Verhältnisse „großen Erschütterung” in der nördlichen Provinz Groningen.

Die genaue Stärke des Bebens müsse noch ermittelt werden, sagte ein Sprecher von KNMI. Es könne aber durchaus an die Stärke von 3,5 und damit an das schwerste bislang in Groningen registrierte Erdbeben heranreichen.

Kleine Beben seien in der Provinz allerdings als Folge der dortigen Erdgasförderung keine Seltenheit. Über Schäden der jetzigen Erdstöße gab es zunächst keine Informationen. Das Beben hatten gegen 07.00 Uhr vor allem Einwohner der Ortschaften Westeremden und Loppersum gespürt.

Ein vergleichsweise schweres Beben hatte vor mehr als sechs Jahren größere Gebiete in den Niederlanden sowie in Nordrhein-Westfalen und angrenzende Teile Belgiens erschüttert. Es erreichte am 22. Juli 2002 eine Stärke von 5,0 und war auch in Luxemburg sowie bis nach Kassel zu spüren. Damals zerbrachen Geschirr und Fenster. Es stürzten auch einige Schornsteine ein.