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Farschweiler: Kängurus im Hunsrück ausgerissen

Farschweiler : Kängurus im Hunsrück ausgerissen

Ausgebüxte Kängurus sorgen im Hunsrück für Aufregung. Vier Tiere waren am Montagabend aus einem Privatgehege in Farschweiler (Kreis Trier-Saarburg) ausgerissen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Ein Männchen kehrte noch am Abend wieder ins Gehege zurück. Nach einem Weibchen und zwei Jungtieren wird noch gesucht. Sie wurden zuletzt am Dienstagmorgen von Autofahrern auf einer Bundesstraße gesehen.

Wie die Tiere aus dem Gehege gelangten, ist noch unklar. Es handelt sich den Angaben zufolge um sogenannte Wallabys. Diese Känguruart ist nur etwa doppelt so groß wie ein Hase und gilt als sehr scheu.

Am Vormittag versuchten die Halter der Kängurus zusammen mit einem Tierarzt, die drei flüchtigen Tiere ausfindig zu machen und wieder einzufangen. Die Tiere werden in einem Waldgebiet vermutet. Die Polizei hofft, dass auch sie wieder von allein in das Gehege zurückkehren. Bis dahin sollten Autofahrer die Augen offen halten und vorsichtig sein, „wenn etwas über die Straße hüpft”, sagte ein Polizeisprecher.