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Kamp-Lintfort: Insolventer Handyproduzent versteigert Großobjekte

Kamp-Lintfort : Insolventer Handyproduzent versteigert Großobjekte

Beim insolventen Handyproduzenten BenQ Mobile in Kamp-Lintfort werden ab Dienstag (12. Juni) zahlreiche Großobjekte versteigert. Nach Angaben der Insolvenzverwaltung kommen drei Tage lang unter anderem Produktionsanlagen unter den Hammer.

Bereits seit Montag vergangener Woche werden im Internet kleinere Maschinen, Computer, Büromöbel und Messgeräte versteigert. Insgesamt geht es um 3500 Positionen aus dem Anlagevermögen.

Ursprünglich sollten über 30.000 Einzelpositionen veräußert werden. Große Teile der technischen Ausstattung konnten jedoch bereits an verschiedene Interessenten verkauft werden. Darunter sind auch ehemalige Zulieferer, Geschäftspartner oder Unternehmen, die inzwischen frühere BenQ-Mitarbeiter beschäftigen.

Der taiwanesische Konzern BenQ hatte die Handy-Sparte Ende 2005 von Siemens übernommen. Nachdem der Mutterkonzern der Tochter den Geldhahn zugedreht hatte, musste BenQ Mobile im September 2006 Insolvenz anmelden. Mehr als 3000 Mitarbeiter in München, Kamp-Lintfort und Bocholt verloren ihren Arbeitsplatz.