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Oberstdorf: Geländewagen sollen ausgebranntes Auto im Allgäu vom Berg holen

Oberstdorf : Geländewagen sollen ausgebranntes Auto im Allgäu vom Berg holen

Im rätselhaften Fall um ein ausgebranntes Auto in den Allgäuer Bergen wollen die Behörden das Wrack noch in dieser Woche mit Geländewagen vom Berg holen. „Wir haben die Freigabe von der Polizei erhalten, dass sie das Auto nicht mehr brauchen”, sagte eine Sprecherin.

Wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, steht die Befragung des 30 Jahre alten Eigentümers noch aus. „Wir werden ihn in den kommenden Tagen aufsuchen”, hieß es. Ein Wanderer hatte den ausgebrannten Wagen am Sonntag im Oytal bei Oberstdorf auf einer Höhe von etwa 1400 Metern entdeckt.

Das Auto stand in einem trockenen Bachbett am Fuß der Höfats. An diesem Berg war sein Besitzer zwei Tage zuvor in Not geraten und von der Bergwacht gerettet worden. Er kam leicht verletzt in eine Klinik, die er nach Polizeiangaben schon bald wieder verlassen konnte.

Wie das Auto in das abgelegene Gelände kam und dort in Brand geriet, ist weiter unklar. Der Besitzer wird sich auch dazu erklären müssen, dass die an seinem Auto angebrachten Kennzeichen Anfang November von einem Wagen in Ulm gestohlen wurden.

„Der Diebstahl der Kennzeichen ist nach momentanem Kenntnisstand die schwerwiegendste Straftat, die ihm vorgeworfen wird”, sagte der Polizeisprecher. Im Raum stehen zudem diverse Umweltstraftaten. Die Kosten für Abtransport und Entsorgung des Autos würden dem Eigentümer in Rechnung gestellt.

(dpa)