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Washington: Frauchen zahlt 35.000 Dollar für Suche nach vermisstem Hund

Washington : Frauchen zahlt 35.000 Dollar für Suche nach vermisstem Hund

Für die Suche nach ihrem vor einem Jahr entlaufenen Hund hat eine Frau in Washington mittlerweile 35.000 Dollar (28.000 Euro) gezahlt.

Sie bedeckte ganze Nachbarschaften der US-Hauptstadt mit Schildern, engagierte vier Hellseher und private Hunde-Ermittler, um ihren fünf Jahre alten Hund „Havoc” nach Hause zu holen, berichtete die „Washington Post”.

Sie stellte spezielle Kameras auf und legte Hundefutter aus, wo der Mischling aus einem Labrador und einem Rottweiler zuletzt gesichtet worden war. Er hatte im November 2013 einem Spaziergang im Wald Reißaus genommen, als plötzliche Rehe auftauchten.

Eine Zeitung bezeichnete die Aktion als „Extremste Suche nach einem verlorenen Hund aller Zeiten”. Eine Lokalzeitung berichtete von Beschwerden von Anwohnern, dass die Frau zu weit gehe. Sie sagte dagegen: „Die Menschen geben ihr Geld auf viele Weisen aus.

Ich mache keinen teuren Urlaub. Ich fahre keine teuren Autos.” Im Internet schrieb sie am Sonntag, die Hoffnung auf ein Wiedersehen noch nicht aufgegeben zu haben.

(dpa)