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Behinderungen bei der Bahn: Es bleibt frostig in Nordrhein-Westfalen

Behinderungen bei der Bahn : Es bleibt frostig in Nordrhein-Westfalen

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen müssen sich in den kommenden Tagen auf eisige Temperaturen einstellen. Am Dienstag liegen die Höchstwerte zwischen minus 3 und minus 8 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Der Himmel bleibt bewölkt. Im Tagesverlauf lockert es aber auf, Schneeflocken sollen nur vereinzelt fallen. In der Nacht zu Mittwoch kühlt es auf minus 7 bis minus 16 Grad ab.

Im Laufe der Woche ist vereinzelt noch Schneefall möglich. Meist bleibt es laut DWD heiter und trocken, gebietsweise zeigt sich auch die Sonne. Die Temperaturen bleiben aber frostig. Am Mittwoch liegen sie zwischen minus 3 und minus 8 Grad, nachts kühlt es auf bis zu minus 11 Grad ab. In der Nacht zum Freitag seien bis zu minus 17 Grad möglich. Auf den Straßen im Land könne es daher etwa durch gefrierenden Nebel glatt werden, hieß es.

Bahnpendler in Nordrhein-Westfalen müssen sich wegen des heftigen Wintereinbruchs am Dienstag Zugausfälle und Verspätungen in Kauf nehmen. Besonders im nördlichen Teil des Landes sollten voraussichtlich noch den ganzen Tag keine Regionalbahnfahrten möglich sein, teilte die Bahn mit. Das betrifft beispielsweise die Linien RE2 von Osnabrück bis Düsseldorf, die Linie RE 42 von Münster nach Mönchengladbach oder die RB 51 von Dortmund nach Enschede.

Auf der für den Fernverkehr wichtigen Strecke von Hamm über Dortmund bis ins Rheinland sollte der Betrieb im Laufe des Tages nach und nach wieder aufgenommen werden. Mit einem störungsfreien Verlauf könne aber nach wie vor nicht gerechnet werden, sagte ein Sprecher am Vormittag.

Auf kleineren Strecken im Sauerland seien noch Erkundungs- und Räumfahrzeuge unterwegs, um die Strecken Stück für Stück wieder freizugeben. Die Bahn rät allen Reisenden und Pendlern, die ihre Fahrt nicht verschieben können, ihre Verbindung vor dem geplanten Fahrtantritt zu überprüfen.

Probleme bereiten laut Bahnsprecher weiterhin gefrorene Weichen und Schneeverwehungen auf der Strecke. Bäume, die unter der Schneelast auf die Gleise gestürzt waren, müssten entfernt werden. Durch den Eisregen habe sich um viele Weichen ein dicker Panzer gebildet, sagte der Bahnsprecher. „Da kommen auch die Weichenheizungen an ihre Grenzen. Die Eisschicht zu entfernen, ist ein mühsames Geschäft.“

(dpa)