Berlin: Dschungelcamp: Ein Kuss mit Fischgeschmack für Dirk Bach

Berlin: Dschungelcamp: Ein Kuss mit Fischgeschmack für Dirk Bach

Zur Halbzeit im Dschungelcamp hat der Erste aufgegeben: Der Rocksänger Martin Kesici verließ freiwillig das Lager im australischen Regenwald. Den Grund wollte RTL bis zum Beginn der Sendung am Freitagabend nicht bekannt geben.

Darin absolvierte die Schauspielerin Brigitte Nielsen ihre erste Dschungelprüfung. Sie wurden unter anderem mit 3.000 Kakerlaken, 2.000 Grillen sowie Schleim und Mehlwürmern überschüttet und rächte sich ein bisschen an Moderator Dirk Bach: Sie bekam Fischabfallwasser ins Gesicht gesprüht und küsste Bach danach auf den Mund.

Das 48-jährige Exmodel war von den Zuschauern zum „Winterschlussverkauf” geschickt worden. Die anderen neun verbliebenen Stars durften zuschauen und sie anfeuern und bei Bedarf als Joker einspringen. Nielsen ging es in Badeanzug und Shorts mutig und entschlossen an („Lets rock the jungle!”), holte aber nur fünf Sterne.

Im „Dschungelkaufhaus” musste sie zunächst in einer Schmuckvitrine liegende Armbänder einsammeln, die jeweils um eine Schlange geschlungen waren. Das schaffte sie. Dann wurde ihr 30 Sekunden stinkendes Fischabfallwasser in der Parfümerie ins Gesicht gesprüht.

In der folgenden Abteilung musste sie je einen Stern fangen, der aus einem Koffer fiel. Zugleich wurde sie dabei mit Schleim und Mehlwürmern überschüttet, aus Koffer Nummer 2 mit 2.000 Grillen und aus dem dritten Koffer mit 3.000 Kakerlaken. Sie erwischte keinen der drei Sterne.

In der „Saftbar” wies sie einen Cocktail aus pürierter Taube und Taubenblut zurück. Sie ging zum „Wühltisch” und suchte zwischen stinkenden Fischabfällen nach Kleidungsstücken ehemaliger Dschungelbewohner. Sie setzte Rocco Stark als Joker ein. Der 25-Jährige tauchte im Bottich ab. Doch er schaffte es nicht, wie gefordert acht passende Outfits in einer Minute zu finden.

Letzte Station war eine „Umkleidekabine”. Nielsen legte einen durchsichtigen Anzug an, der danach mit Kakerlaken gefüllt wurde. 30 Sekunden musste sie für einen Stern aushalten. Während die Insekten auf ihrem Körper krabbelten, sang die 48-Jährige den James-Brown-Hit „I Feel Good” und wackelte mit den Hüften. Auch einen mit Schleim und Mehlwürmern gefüllten Hut ertrug sie 30 Sekunden lang mit Musik („Im Too Sexy”). Nach allem zeigte sie sich gut gelaunt und lachend: „Mir geht es gut. Es war super.”

„Ich bin ein Musik-Junkie”

Martin Kesici dagegen hielt es nicht mehr aus im Camp. Seine Freundin Mandy zeigte sich im Interview der RTL-Sendung „Punkt 12” überrascht. Nach seinem möglichen Motiv befragt, fiel ihr ein, er habe aus Spaß gesagt, dass er am Sonntag unbedingt ein Konzert der Band Soundgarden sehen wolle.

Auf die Frage, worauf er im Camp schlecht verzichten könnte, hatte Kesici vor dem Start in einem RTL-Interview gesagt: „Auf Musik: Ich bin ein absoluter Musikjunkie - egal ob es Rock, Metal, Hardcore oder Klassik ist. Ich brauche am Tag meine zwei, drei, vier Stunden Musik, und das wird mir sehr fehlen.” Bis zum Ende der Show muss er im Luxus-Hotel „Palazzo Versace” in Australien bleiben.

Regulär müsste der erste der ursprünglich elf Kandidaten am Freitagabend gehen, je nach dem, auf wen die wenigsten Zuschaueranrufe entfallen.

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