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Moskau: Drei Tonnen schweren Meteoriten gestohlen

Moskau : Drei Tonnen schweren Meteoriten gestohlen

Im nordsibirischen Krasnojarsk hat die Polizei die Fahndung nach einem verschwundenen Drei-Tonnen-Meteoriten eingeleitet. Der gigantische Brocken sei vom Gelände der Stiftung Tunguska-Ereignis gestohlen worden, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax.

Ein Polizeisprecher wurde mit den Worten zitiert, der Meteorit sei schon im Juni verschwunden, als die Stiftung in ein neues Gebäude umgezogen sei. Jetzt werde unter anderem ermittelt, warum der tonnenschwere Verlust erst jetzt gemeldet wurde.

Stiftungsleiter Juri Lawbin hatte den Meteoriten 2004 nach einer Expedition zum Schauplatz des sogenannten Tunguska-Ereignisses in Sibirien in die Stadt gebracht. Die Ursache der Explosion von Tunguska 1908, also vor fast hundert Jahren, ist bis heute ungeklärt. Die Wucht der Detonation soll jedoch tausend Mal stärker gewesen sein als beim Abwurf der Atombombe über dem japanischen Hiroshima.

Beim Tunguska-Ereignis wurden mehr als 2000 Quadratkilometer Waldfläche dem Erdboden gleichgemacht. Lawbin behauptete, er habe bei seiner Expedition die Überreste eines Raumschiffs von Außerirdischen entdeckt.