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Tiefsttemperaturen: Bevölkerungsschützer warnen vor zugefrorenen Seen und Dachlawinen

Tiefsttemperaturen : Bevölkerungsschützer warnen vor zugefrorenen Seen und Dachlawinen

Das eisige Winterwetter kann nach Einschätzung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für Bürger auf vielerlei Weise zur Gefahr werden.

„Zugefrorene Seen oder andere gefrorene Gewässer sind beispielsweise sehr gefährlich“, warnten die Bevölkerungsschützer. Es schaue zwar so aus, als könne man einfach über die Eisfläche laufen. „Doch oft kann man nicht sehen, wie dick das Eis ist und es besteht die Gefahr, dass man einbricht und ertrinkt. Erst ab einer Eisschicht von 15 cm sollte man die Eisflächen betreten“, erklärte das BBK. Die Gemeinde, in der man wohne, gebe die entsprechende Fläche frei.

Gefährlich sei auch Schnee auf Dächern. „Dachlawinen und die unsachgemäße Räumung eines Daches können Menschen in Lebensgefahr bringen. Extreme, lang anhaltende Schneefälle können auch die Standsicherheit eines Daches gefährden“, erklärten das Amt. Mit bloßem Auge sei nur schwer zu erkennen, wie bedrohlich die Situation sei. Oft sei nämlich nicht die Dicke der Schneeschicht auf dem Dach entscheidend, sondern die darunter liegende Zusammensetzung.

„Gerade bei einem ungünstigen Wechsel von Tau- und Frost-Phasen können dicke und schwere Eisplatten das Gewicht auf den Dächern immens erhöhen“, erklärte das BBK. Bei langanhaltenden Schneefällen sollte daher professionelle Hilfe von Dachdeckern oder der Feuerwehr hinzugezogen werden.

(dpa)