Kreis Heinsberg: Ohne Ehrenamt läuft auch beim DRK nichts

Kreis Heinsberg: Ohne Ehrenamt läuft auch beim DRK nichts

Unter dem Motto „Engagement macht stark!” organisiert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement die größte Freiwilligen-Offensive in Deutschland: die Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Im Rahmen dieser bundesweiten Aktionswoche vom 2. bis 11. Oktober soll verdeutlicht werden, wie bürgerschaftliches Engagement das Leben jedes einzelnen Bürgers bereichert und die Gesellschaft insgesamt stärkt. Das Schwerpunktthema der Woche des bürgerschaftlichen Engagements widmet sich in diesem Jahr dem Engagement von Jung und Alt.

Das DRK gehört nach eigenen Angaben zu den „Großen” im Bereich Ehrenamt. Ende 2007 waren rund 400.000 Menschen im DRK ehrenamtlich aktiv, davon 112.000 im Jugendrotkreuz.

Jürgen Zoons, als Kreisbereitschaftsleiter im DRK-Kreisverband Heinsberg für die Koordination des Ehrenamtes zuständig: „Wir sind in allen beziehungsweise bei allen Generationen aktiv dabei. Mit dem Jugendrotkreuz bei Kindern und Jugendlichen. Wir wirken in Schulen - mit unseren Sanitätsdiensten. Und wir sind als Retter, Beschützer und Helfer zu Land, im Wasser und auf den Bergen präsent. Unsere Helferinnen und Helfer findet man bei Sportveranstaltungen und bei Rockkonzerten, beim Stadtfest und nach Großschadensereignissen.”

Heinz Grevenrath, der stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des DRK: „Um 400.000 Ehrenamtliche, die verteilt auf die ganze Bundesrepublik leben, zu koordinieren, bedarf es einer großen logistischen Leistung. Und natürlich müssen diese Menschen nach ihren Stärken und Schwächen eingesetzt werden, denn wer schwimmen kann, ist noch lange nicht höhentauglich. Dann werden sie Teil einer unserer fünf Gemeinschaften.”

Da sind die Bereitschaften, die Sozialen Dienste und das Jugendrotkreuz (JRK). Und dann sind da noch - wenn auch nicht im Kreis Heinsberg vorhanden - die Bergwacht und die Wasserwacht.

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Deutschen Roten Kreuz interessiert, hat unter anderem diese Möglichkeiten der Mitarbeit:

Mitwirkung in den Einsatzeinheiten für die Betreuung und Sanitätsdienste, geeignet für Menschen zwischen 16 und 60 Jahre. Erwartet werden Teamfähigkeit; eine medizinische Untersuchung sollte ergeben: voll einsatzfähig!

Ehrenamtliche Helfer bei der Blutspende sollten 16 Jahre alt sein. Erwartet werden Freude am Umgang mit Menschen und Hilfsbereitschaft.

Für die Seniorenerholung werden Personen gesucht, die nicht jünger als 35 Jahre sind. Da es sich um die Begleitung von in der Regel zweiwöchigen Reisen handelt, sollten auch die Angehörigen „mitspielen”.