Kreis Heinsberg: Offene Tür am neuen KoKobe-Standort Heinsberg

Kreis Heinsberg: Offene Tür am neuen KoKobe-Standort Heinsberg

Die Koordinierung-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) für den Kreis Heinsberg — ein Beratungsangebot für Menschen mit geistigen oder mehrfachen Behinderungen — hatte an ihrem neuen Standort in Heinsberg an der Apfelstraße 33a in Heinsberg zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Sonja Jütten, die Ansprechpartner in Heinsberg, und ihre Kolleginnen Denise Lison und Adelheid Venghaus freuten sich am Mittwoch über regen Zulauf. „Die neue Beratungsstelle in Heinsberg ist schon sehr gut angenommen worden“, resümierte Sonja Jütten.

Das sei an der Vielzahl der Gespräche in den Sprechstunden abzulesen. Einer der Beratungsschwerpunkte seien Fragen und Hilfestellungen zum Thema Wohnen. Von der Suche nach geeignetem Wohnraum für die Ratsuchenden über den Klärungsbedarf für Wohngemeinschaften und stationäres Wohnen bis hin zur Begleitung bei der Wohnungsbesichtigung oder bei der Unterzeichnung der Mietverträge reichten die Hilfen. Betroffene wie auch ihre Familienangehörige würden die Beratungsstelle kontaktieren.

„Durch die gute Vernetzung mit anderen Organisationen können wir über unsere Aufgabe hinaus oft weiterhelfen“, betonte Jütten. Zum Vertrauensaufbau gehöre, dass sowohl unabhängig beraten wie auch die Schweigepflicht zu den Gesprächsinhalten eingehalten werde.

Die KoKoBe im Kreis Heinsberg — finanziert vom Landschaftsverband Rheinland und getragen von der Katharina Kasper ViaNobis GmbH und dem Verein Lebenshilfe Heinsberg — ist auch in Oberbruch an der Parkstraße 22 a und in Hückelhoven an der Dr.-Ruben-Straße 34 vertreten.

(jwb)
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