Leserbriefe zum Coronavirus: Offene Gesellschaft, geschlossene Gesellschaft

Leserbriefe zum Coronavirus : Offene Gesellschaft, geschlossene Gesellschaft

Warum kann man nicht Erstklässler von Alleinerziehenden in eine Klasse einer Schule im Stadtgebiet zusammenführen, weil Urlaubstage und Überstunden schon aufgebraucht worden? Warum gibt es keinen Corona-Soli? Warum wird die Krise nicht für einen ökologischen und sozialen Umbau der Gesellschaft genutzt? Was unsere Leser zum Thema schreiben.

German Rössle aus Aachen mahnt zu Aufmerksamkeit und Solidarität neben Corona:

In Corona-Krisen-Zeiten bleiben andere Themen auf der Strecke, und das sollte uns aufhorchen und Fragen stellen lassen! Diejenigen nicht zu vergessen, die bei eisiger Kälte vor den Grenzen Europas frieren und sterben, die flüchteten, weil sie Opfer von Kriegen und Klimawandel geworden sind. Die Bedrohung des Lebens auf der Erde durch Klimawandel und Artensterben nicht zu vergessen. Im Falle des Klimas liegen Jahrzehnte weltweiter Forschung vor, die übereinstimmend zu dem Schluss kommt, dass zu zögerliches Handeln Hunderte von Millionen Menschenleben gefährdet.

Fragen: Kurzstreckenflüge sollen nach Corona-Zeiten weiterhin das Klima schädigen und die SUVs in der Innenstadt die Lungen? Weiterhin auf der Autobahn rasen und unnötige Unfallopfer produzieren? Warum nicht für die Mitarbeitenden von Fluggesellschaften neue Stellen bei der Deutschen Bahn schaffen, wo in den vergangenen Jahrzehnten Hunderttausende Arbeitsplätze abgebaut wurden? Warum nicht Rettungspakete für die Auto- und Rüstungsindustrie damit verbinden, dass sie ihre Produktion auf Ein-Liter-Autos, kleine Elektrofahrzeuge und öffentliche Verkehrsmittel umbauen?

Das Virus zeigt uns beim gigantischen Rettungspaket, wieviel möglich ist beziehungsweise schon vorher möglich gewesen wäre. Nutzen wir diese Krise für einen ökologischen und sozialen Umbau der Gesellschaft, seien wir fantasievoll für Neues und mutig, es anzugehen!

Kurt Grass aus Geilenkirchen meint zu den Schulschließungen beziehungsweise nur schrittweisen Öffnungen:

Ich stelle fest, dass man nun anfängt, sich Gedanken zu machen. Gedanken, die aus meiner Sicht letztendlich nur dazu da sind, das eigene Gewissen zu beruhigen. Diejenigen, die darunter zu leiden haben, sind letztendlich die Kinder der Kitas, die Schülerinnen und Schüler, Abiturienten und Abiturientinnen. Denen fehlt die qualifizierte Betreuung, das qualifizierte Vermitteln von Lehrstoffen – die persönliche Förderung. Aber auch bei den erziehungspflichtigen Erziehungsberechtigten ist nun der Dampf raus. Insbesondere bei Alleinerziehenden.

Theoretisch wären jetzt für alle Arbeitnehmer der Anspruch auf Jahresurlaub sowie der Überstundenabbau aus vorherigen Jahren schon aufgebraucht. Der Osterurlaub war bereits schon – der Sommerurlaub wird vielleicht noch ins Wasser fallen. Während Eltern sich die Betreuung noch untereinander aufteilen können, laufen Alleinerziehende Gefahr, „am Rad zu drehen“. Denen sollte vorrangig unsere Fürsorge gelten. Mein Vorschlag hier: Zusammenführung von Erstklässlern Alleinerziehender in eine Klasse einer Schule im Stadtgebiet bis maximal zehn Schüler.

Bereitstellung von Atemschutz für Lehrpersonal und Schüler. Das gleiche dann für Zweitklässler etc. Für das Zusammenführen werden entsprechend Schulbusse eingesetzt werden müssen. Bis hierhin ist für die Alleinerziehenden die Betreuung ihrer Kinder gewährleistet. Die Schulen müssten ja eigentlich wissen, wie viele Kinder von Alleinerziehenden ihre Schule besuchen. Dann weiß man auch, wie viele Klassen und wie viel Lehrpersonal hierfür zur Verfügung gestellt werden müssen.

Mit diesem ersten Schritt werden nicht nur die Allein­erziehenden unterstützt. Es hat dann wieder positive Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige. Der Schulbus braucht einen Fahrer, die Ganztagsschüler einen Caterer. Der Alleinerzieher kann seiner Arbeit nachgehen. Der zweite Schritt würde dann lauten: Welche Räumlichkeiten und welches Lehrpersonal stehen dann den übrigen Schülerinnen und Schülern bis einschließlich Klasse 4 zu Verfügung?

Gesucht sind nicht Probleme, sondern Lösungen. Diese beiden ersten von mir vorgeschlagenen Schritte sind ein Teil erforderlicher Lösungen. Gerne bin ich bereit, mit ähnlich denkenden Mitbürgern und Verantwortlichen an der Realisierung mitzuwirken. Es wäre mir eine Ehre.

Angelika Frentz aus Stolberg reagiert auf den Leserbrief von Dorothea Buchholz aus Nörvenich unter dem Titel „Das Verhalten im Gestern, Heute und Morgen“, die die Schuld am Ausbruch der Corona-Pandemie in dem Verhalten der chinesischen Regierung sah:

Da hat Frau Buchholz mir aber echt aus der Seele geschrieben. Von China aus haben immer wieder gefährliche Erreger ihre Reise um die Welt angetreten. Dort gibt es viele verschiedene Coronaviren, die Wildtiere, Fledermäuse, Schlangen, aber auch Haustiere befallen. Da viele Chinesen traditionell auch Wildtiere verspeisen, begegnen sich auf diesem Weg unterschiedliche, verwandte Erreger und tauschen ihr genetisches Material aus. Ein neues Virus ist entstanden, was auch für den Menschen gefährlich sein kann.

Da die chinesische Regierung es mit der Informationspflicht nicht so genau nimmt und Tatsachen vertuscht, solange es irgendwie möglich ist, hatte das Virus seine Reise um die Welt schon angetreten, bevor dahingehend gewarnt wurde. Unterstützt wird es dabei von Touristen und Handelsreisenden. Nun ist die Entstehung eines neuen Virus an sich tragisch, aber nicht strafbar. Anders verhält es sich natürlich mit der Vertuschung solcher neuen Erkrankungen. Und hier stimme ich Frau Buchholz zu, China ist schuld, den Schaden muss China selbstverständlich bezahlen. Die Firmen in Deutschland, die im großen Stil in China produzieren und dabei immens reich werden, helfen bestimmt gerne. Ich erwarte, dass unsere Politiker uns dahingehend selbstverständlich unterstützen.

Dr. Eduard Kleinhans aus Aachen reagiert auf den Leserbrief von Dr. Franz Gerstheimer aus Aachen zum Bericht „Millionen Masken aus NRW?“, der Maskengegnern Scheinargumente bescheinigte:

Den Ausführungen von Dr. Gerstheimer stimme ich uneingeschränkt zu: Zur Schutzwirkung von einfachen Nasen-Mund-Schutz-Masken bei infektiösen Lungenerkrankungen gibt es keine belastbaren Studien und kann es auch – aus ethischen Gründen – nicht geben. Absolut treffend ist hier der Vergleich mit einem Flugzeugabsprung mit und ohne Fallschirm. Im Kern geht es darum, den Anstieg der Infektionszahlen zu bremsen („flatten the curve“).

Die berühmte Kurve der Corona-Infizierten ist das Produkt aus der Anzahl an Face-to-face-Kontakten mit der Ansteckungswahrscheinlichkeit während dieser Kontakte. Die Anzahl der Kontakte kann durch drastische Kontaktbeschränkungen so niedrig wie möglich gehalten werden, die Ansteckungswahrscheinlichkeit lässt sich in erster Linie durch einen Mindestabstand von 1,5 Metern sowie häufiges, gründliches Händewaschen minimieren. Eine dritte Stellschraube zur Verminderung der Ansteckungswahrscheinlichkeit sind Atemschutzmasken: Sie sind zwar durchlässig für winzigste Virenbehaftete Aerosolpartikel, verhindern aber das Herausschleudern dieser Partikel beim Husten, Niesen und Sprechen mit bis zu 280 Metern pro Sekunde, das sind 1000 Kilometer pro Stunde (fast Schallgeschwindigkeit, aus dem Lehrbuch „Ganong: Medizinische Physiologie“, Springer-Verlag 1972, S. 641).

Wer das bezweifelt, sollte einmal versuchen, eine Kerze durch eine Atemschutzmaske auszublasen. Im Alltag lassen sich diese Maßnahmen nicht hundertprozentig einhalten – sonst wäre die Pandemie über Nacht besiegt. Eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten ist aber im Vergleich zu den rigiden Kontaktbeschränkungen, die die Wirtschaft weitgehend lahmlegen und ein Desaster für Bildung und Kultur darstellen, eine milde, harmlose Maßnahme. Darauf zu verzichten, ist ethisch nicht vertretbar.

Jacqueline Huppertz aus Monschau meldet sich zum Artikel „Wer müsste sterben, wer dürfte leben“ zu Wort:

Ob dieser Artikel eben jetzt erscheinen musste, ist mehr als fraglich. Er hilft nicht den schwer erkrankten Menschen, nicht deren Angehörigen und auch nicht den Ärzten hier in Deutschland, die – im äußersten Fall – zwischen Leben und Tod werden entscheiden müssen. Ganz sicher aber wird er die Ängste aller Menschen befördern, die sich von Corona bedroht fühlen, insbesondere die der Risikopatienten. Was der Autor deutlich macht, ist, dass uns nicht nur Schutzmasken und -bekleidung sowie Plätze für Intensivbehandlung und Beatmungsgeräte fehlen.

Obschon die Gefahr einer Pandemie dieses Ausmaßes immer wieder beschworen wurde, zuletzt bei Ebola, hat man versäumt, hinreichend materielle und infrastrukturelle Voraussetzungen für deren Bekämpfung zu schaffen.

Noch sehr viel weiter weg ist man von Diskussion und Gesetzgebung geblieben, wie zu verfahren ist, wenn Ärzte zu der Entscheidung gezwungen sind, wer intensiv behandelt und beatmet werden soll und wer sterben muss. Der Gesetzgeber war und ist hier in der Pflicht. Die „Handreichung“ der Fachgesellschaften und der „Akademie für Ethik in der Medizin“ mag Anleitung und Hilfe sein, eine Rechtsgrundlage, die die Ärzte vor Anklage und Verfolgung schützt, ist sie keinesfalls. Gottlob sind wir hier in Deutschland in einer deutlich besseren Position als fast alle anderen Länder in Europa und der ganzen Welt.

So dürfen Sie mit mir hoffen, dass keiner unserer Ärzte je wird entscheiden müssen, welchen Patienten die Chance auf eine optimale Behandlung gegeben wird und welchen sie genommen werden muss. Erwarten Sie mit mir, dass wir für die nächste Pandemie, die ganz sicher kommen wird, deutlich besser gerüstet sind als für die, die wir jetzt gemeinsam durchleiden müssen.

Wolfgang Cornely aus Stolberg betont:

Ich bin Rentner, gehöre zu den Best-Agern, also zu einer Corona-Risikogruppe. Das heißt, ich kann nicht zu Veranstaltungen gehen, ich kann keine Freunde treffen. Sonst geht es mir gut. Jeden Monat kommt pünktlich die Rente, die wird programmgemäß zum 1. Juli erhöht, und der Soli wird abgeschafft. Anderen Leuten in Deutschland brechen die Einnahmen weg; die staatliche Hilfe ist honorig, aber es ist fragwürdig, ob sie das wirtschaftliche Überleben sichert. Anderswo kämpfen Leute in Krankenhäusern um das physische Überleben, wenn sie denn in den Intensivstationen Italiens oder Spaniens aufgenommen werden. Auf griechischen Inseln vegetieren Flüchtlinge dahin.

Solidarität? Meines Erachtens muss es einen Corona-Soli geben, durch den die finanziell Belastbaren einen Beitrag zur Dämpfung der zu erwartenden Staatsschulden geben.

Auch Jürgen Grewe aus Aachen, geht auf den Beitrag „Wer müsste sterben, wer dürfte leben?“ ein:

Ich begrüße sehr, dass Sie der Diskussion über dieses Thema in Ihrer Zeitung Raum geben. Ich hoffe allerdings, dass es durch die momentanen Vorsichtsmaßnahmen nicht zu solchen Entscheidungszwängen kommt. Außerdem wünsche ich mir, dass der Gesetzgeber bald eine Regelung trifft, die die Ärzte aus der momentan unklaren Rechtslage befreit. Unabhängig davon könnten wir älteren Menschen (ich bin 78), besonders die überzeugten Christen unter uns, den Ärzten insofern die Entscheidung erleichtern, indem wir vorher festlegen, dass wir bereit sind, gegenüber Jüngeren beziehungsweise solchen Menschen, bei denen die Aussichten in Bezug auf eine erfolgreiche Genesung besser sind, zurückzutreten.

In meiner Patientenverfügung wird deshalb folgender Passus stehen: „Ich bin überzeugter Christ. Gott hat mir ein reiches Leben geschenkt, so dass mir keine Erfahrungen fehlen, die ich vor meinem Tod noch nachholen müsste. Ich bin also bereit, jederzeit abzutreten. Außerdem bin ich überzeugt, dass der Tod nur das Tor zu einem ewigen Leben bei Gott ist und ich durch den Tod nur wenig verliere, aber viel gewinne.

Das bedeutet nicht, dass ich mein irdisches Leben leichtfertig aufs Spiel setze, sondern dass ich es, wenn nötig, aufzugeben bereit bin für einen anderen Menschen.

Aus diesem Grunde bin ich bereit, im Fall eines Mangels an medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, zum Beispiel einer künstlichen Beatmung mit nicht in ausreichender Zahl vorhanden Geräten, diese anderen Patienten zu überlassen, wenn diese sie benötigen und ihre Erfolgsaussichten auf Genesung erheblich besser sind als meine … Ich möchte nicht, dass Ärzte juristisch belangt werden, wenn sie bei mir eine medizinisch eigentlich angesagte Behandlung unter den oben genannten Bedingungen abbrechen oder nicht beginnen.“

Adi Klaming aus Aachen meint zu den veröffentlichten Leserbriefen:

Ich lese und höre in den Leserbriefen und Berichten genau die Gedanken, die ich schon längere Zeit in meinem Kopf habe. Bisher dachte ich jedoch, ich bin der Einzige, der so denkt – und siehe da, jetzt trauen sich plötzlich viele Menschen, ihre kritischen und nachdenklichen Meinungen zu äußern.

Ganz oft hört man jetzt, dass es nicht reicht, sich beim medizinischen Personal und den Pflegekräften zu bedanken und sie zu beklatschen – nein, jetzt müssen der Dank und die Anerkennung dauerhaft in Tarifänderungen für eine bedeutend bessere Bezahlung münden.

Dasselbe gilt für ganz viele andere Bereiche, wie dem Verkaufspersonal im Einzelhandel, dem Personal in den Kitas und ähnlichen Einrichtungen: der Polizei und der Feuerwehr, den Busfahrern und vielen mehr.

Vielen Menschen wird jetzt erst bewusst, dass wir in vielen Bereichen in gefährlicher Weise monopolartig von bestimmten Ländern abhängig sind, wie beispielsweise bei den „billigen“ Medikamenten aus Asien. Wir müssen die Produktion vieler Waren wieder nach Deutschland verlagern und nicht nur in erster Linie auf den Preis schauen. Private Krankenhäuser und Pflegeheime darf es nicht mehr geben. Investoren interessiert nur ihre Rendite und nicht das Wohlergehen der Patienten und die Arbeitsbelastung des Personals.

Banken dürfen nur noch die Aufgabe haben, Geld zu verwalten und Kredite für Investitionen an Betriebe und Privatleute zu vergeben, und sie dürfen nicht mehr damit spekulieren.

Und außerdem ist es jetzt endlich an der Zeit, wieder eine Vermögenssteuer einzuführen und den Spitzensteuersatz zu erhöhen.

Die Liste der Forderungen könnte und müsste sicherlich noch ergänzt werden mit anderen wichtigen und notwendigen Dingen, aber dies sind in meinen Augen einige der wichtigsten Bereiche.

Renate und Hans Tandetzki aus Herzogenrath beschreiben ihren Corona-Alltag:

Wir als Eltern sind dankbar, dass wir in diesen Corona Zeiten so liebevoll von unseren Kindern umsorgt werden. Aber wir möchten allen mitteilen, dass wir im letzten Jahrhundert die Kriegszeiten durchstehen mussten, danach die wunderbare Aufgabe hatten, Deutschland/Europa wieder aufzubauen mit vielen guten Ideen. Uns begleiteten auch fröhliche Zeiten die wir mit singen, musizieren, malen, aber auch mit viele Freundschaften in kirchlichen Gruppen verbrachten. Somit waren wir immer nah mit dem Wort Gottes verbunden. Darum können wir auch stark sein im Glauben an die Bibel, an Gottes Wort, die frohe Botschaft für die Welt.

In dieser Zeit möchten wir mit dem Wort Gottes nicht spekulieren, nichts schwarzmalen, aber hinweisen auf die Aussagen der Bibel, auf die Aufzeichnungen in den Evangelien, in der Offenbarung. Katastrophen auf der ganzen Welt ereignen sich vermehrt. Erdbeben, Epidemien, Hungersnöte, Krieg, Überschwemmungen und Flüchtlingsdramen lösen einander ab. Ende 2019 trat in Wuhan, China, das Coronavirus auf. Die Folgen für die ganze Welt spüren wir jetzt. Die Waldbrände zwischen 2019 und Januar 2020 in Australien – eine Milliarde Tiere wurde vernichtet. Die Liste könnte unendlich fortgesetzt werden.

Wie gesagt, wir wollen keine Schwarzmalerei, aber die biblischen Prophezeiungen haben sich erfüllt und werden sich weiter erfüllen. Wir hoffen und beten, dass Gott unsere Menschheit weiterhin bewahrt und uns durch diese Krise hindurchführt. Und danach bewahrt vor einem „Weiter so wie vor der Corona-Krise“. Jetzt haben wir etwas, was die ganze Menschheit betrifft, und wir merken nun, was wirklich zählt: Freunde, Familie und Respekt füreinander. Wir wünschen uns eine Umkehr zu Maß und Mitte und zu einem neuen Gottvertrauen!