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Eine im Bunker, eine im Wald: Zwei illegale Technopartys in der Silvesternacht

Eine im Bunker, eine im Wald : Zwei illegale Technopartys in der Silvesternacht

Wegen zweier unerlaubter Technopartys in der Silvesternacht in einem Wald bei Frechen und einem alten Bunker in Köln ermittelt jetzt die Polizei. Sogar eine Bahnstrecke musste zeitweise gesperrt werden.

In der Nacht zum Jahreswechsel sollen in einem stillgelegten Bunker im Kölner Stadtteil Buchforst etwa 30 Menschen gefeiert und gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen haben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Sie hätten die verschlossene Anlage aufgebrochen. Beamten stellten professionelles Party-Equipment sicher. Auch Drogen seien gefunden worden. Die beiden angetroffenen Personen seien gerade beim Aufräumen gewesen, hieß es. Es soll sich um die Veranstalter handeln.

Weil der Partyort nahe einer Bahnlinie liegt, waren für den Einsatz am Vormittag kurzzeitig mehrere Gleise von Regional- und S-Bahnen gesperrt worden.

Im anderen Fall ging gegen 21 Uhr ein Hinweis über eine bevorstehende Technoparty an einem zunächst unbekannten Ort ein, welche über soziale Medien beworben wurde. In einem Waldstück zwischen Königsdorf und Kerpen-Horrem, nahe der Landesstraße 361, wurden die eingesetzten Polizeibeamten dann fündig.

Dort hatte der Veranstalter eine Musik- und Lichtanlage aufgebaut. Polizei und Ordnungsamt konnten noch rund 30 Personen antreffen. Mitarbeiter der Ordnungsbehörde Frechen stellten die Personalien der Personen fest, die Veranstaltung wurde aufgelöst.

Die Teilnehmer erhielten Platzverweise. Gegen sie drohen nun Strafen nach der Coronaschutzverordnung.

(dpa)