Aachen: Zwei Dutzend Hinweise nach „Aktenzeichen XY“

Aachen: Zwei Dutzend Hinweise nach „Aktenzeichen XY“

Nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ am Mittwochabend sind bis Donnerstagnachmittag rund zwei Dutzend Hinweise zum Mord in einem Aachener Sexshop vor 18 Jahren eingegangen — die Hälfte davon beim Fernsehsender, die andere Hälfte direkt bei der Polizei in Aachen.

Die neuen Spuren würden nun nach und nach abgearbeitet, sagte Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft.

Das ZDF hatte in einem kurzen Film die letzten Stunden vor dem Mord am 3. April 1996 nachgezeichnet. Demnach kaufte der Täter kurz vor der Tat in dem Sexshop ein Heft, das er an einer benachbarten Bushaltestelle sofort wieder in den Papierkorb warf.

Der Aachener Kriminalhauptkommissar Michael Fritsch-Hörmann appellierte nach der Einspielung vor allem an Kunden und Passanten, die den Täter dabei beobachtet haben, sich zu melden. Ebenso seien Menschen eines Großzirkus und aus dem Umfeld des damals zeitgleich stattfindenden Öcher Bends von Interesse, die möglicherweise vor den polizeilichen Kon­trollen abgereist seien.

(cs)
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