Aachen/Köln: Züge in NRW nach Warnstreiks wieder im Takt

Aachen/Köln : Züge in NRW nach Warnstreiks wieder im Takt

Nach dem Warnstreik der Lokführer hat sich der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen über Nacht wieder normalisiert. Der Nahverkehr sei am Dienstagmorgen wieder pünktlich gelaufen, sagte ein Bahnsprecher.

Am Montag hatten die Streikenden fünf Regionalbahnen in Köln, Bonn, Aachen und Duisburg sowie neun S-Bahnlinien im Kölner Raum und im Ruhrgebiet lahmgelegt. Insgesamt waren 250 Personenzüge im Nah- und Fernverkehr betroffen.

Die Lokführergewerkschaft GDL hatte erklärt, vor allem den Güterverkehr treffen zu wollen. Es saßen aber am Montagabend Zehntausende Berufstätige und Pendler auf den Bahnhöfen zeitweise fest und erreichten erst nach Stunden ihre Ziele. „Busersatzverkehr konnten wir nicht organisieren. Dazu war der Streik zu kurzfristig.”

Nach Ende des Streiks hatten die Disponenten der Bahn alle Hände voll zu tun, um die Laufwege der Züge und die Verbindungen wieder in Takt zu bringen.

Anlass des Warnstreiks waren Forderungen der Lokführergewerkschaft (GDL) nach fünf Prozent mehr Lohn, einer Senkung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden und einer Begrenzung der Zahl der Überstunden auf maximal 50.

(dpa)