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Tierhäuser, Streichelzoos und Delfinarien: Zoos schränken Besucherbetrieb wegen Coronavirus ein

Tierhäuser, Streichelzoos und Delfinarien : Zoos schränken Besucherbetrieb wegen Coronavirus ein

Geschlossene Tierhäuser, Streichelzoos und Delfinarien: Auch die Zoos in Nordrhein-Westfalen ergreifen nacheinander Maßnahmen gegen eine weitere Verbreitung des Coronavirus.

Die Corona-Krise betrifft auch die Zoos in Nordrhein-Westfalen. Der Duisburger Zoo schloss am Sonntagmittag seine Pforten. Einzelne Bereiche wie die Innengehege und das Delfinarium waren bereits am Samstag nicht mehr für Besucher zugänglich gewesen. Am vergangenen Samstag hatte schon der Zoo „ZOOM Erlebniswelt„ in Gelsenkirchen bis auf Weiteres seine Schließung verkündet.

Der Allwetterzoo in Münster schloss am Sonntag ebenfalls alle Tierhäuser. Ab Montag werde der Zoo auf unbestimmte Zeit für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben, teilte er am Sonntagabend mit.

Der Kölner Zoo bleibt weiterhin geöffnet, allerdings mit Einschränkungen. Die überdachten Anlagen, also zu Beispiel sämtliche Tierhäuser und das Aquarium, blieben bis auf weiteres geschlossen. Auch öffentliche Fütterungen und Führungen fielen derzeit aus. „Wie lange das noch so ist, wissen wir nicht“, sagte eine Sprecherin. Der Dortmunder Zoo bleibt ebenfalls vorerst geöffnet. Die Tierhäuser und der Streichelzoo seien aufgrund der Ansteckungsgefahr aber nicht für Besucher zugänglich, sagte ein Sprecher der Stadt Dortmund.

Inwieweit das Coronavirus auch für Menschenaffen gefährlich sein kann, ist noch nicht bekannt. Das Regenwaldhaus in Dortmund wurde nach Angaben der Stadt als Sicherheitsmaßnahme ebenfalls geschlossen.

(dpa)