Wetter in der Region Aachen/Düren: Surm, Schauer und Schnee

Wetter in der Region : Tief bringt stürmische Böen, Schauer und Schnee

Viele Wolken, Schauer, gebietsweise Schnee und teils stürmische Böen: Die letzte Januarwoche startet mit ungemütlichen Wetter – und endet mit milden Temperaturen.

Tiefdruckgebiet Kim löst zu Beginn der Woche Hoch Ekart ab – und macht sich gleich bemerkbar: Von dem überwiegend freundlichen Verhältnissen am Wochenende fehlt am Montag jede Spur. Die Sonne ist hinter dichten Wolken so gut wie unsichtbar. Die Niederschlagssumme bleibt dabei aber überschaubar und die Temperaturen mit rund acht Grad in den Höhenlagen der Eifel und elf Grad in Aachen mild. Dennoch: Es kann vielerorts immer wieder zu Schauern kommen.

Der Dienstag hält laut Bodo Friedrich von eifelwetter.de starke, teils stürmische Böen mit voraussichtlichen Geschwindigkeiten von 75 bis 80 Stundenkilometern bereit. Es werde nasser als am Tag zuvor, oberhalb von 300 Metern könne es schneien, auch Gewitter mit Graupelschauern seien möglich. „Hinter der Kaltfront flutet uns polare Luft“, sagt Friedrich. Diese sorge für einen starken Abfall der Temperaturen: Um null Grad werden in der Hocheifel erwartet, rund drei in der Region um Aachen. Der Wetterexperte warnt vor sehr glatten Straßen.

Mit dem „Vollwetter" soll am Mittwoch Schluss sein. Das Sturmtief zieht vorbei, der Wind beruhigt sich. Ab dem Vormittag steigen dann auch die Temperaturen verhalten auf etwa drei Grad in der Hocheifel und rund sechs Grad in Aachen an, prognostiziert Friedrich. So schmelze der Schnee, der auch am Mittwoch noch an manchen Orten in den Höhenlagen zu sehen sein soll, allmählich.

Der positive Trend setzt sich am Donnerstag fort – Friedrich: „Jetzt sagen auch die letzten Schneereste ,Ade’.“ Die Niederschlagswahrscheinlichkeit geht auf 35 Prozent zurück, gleichzeitig steigen die Temperaturen leicht auf bis zu acht Grad.

Zum Ende der Woche steigt das Thermometer noch einmal auf zehn bis elf Grad in der Region. Sonne und Wolken sollen sich dabei abwechseln. Friedrich rechnet mit klassischem „Schmuddelwetter“.

(kit)