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Westenergie und Kölner RheinEnergie wollen stärker zusammenarbeiten

Dynamische Region weiter stärken : Die großen Energieversorger im Rheinland rücken näher zusammen

Die Eon-Tochter Westenergie und die Kölner RheinEnergie rücken näher zusammen. Die beiden Versorger wollen unter anderem ihre Stadtwerke-Beteiligungen im Rheinland zusammenführen, wie die Unternehmen am Freitag berichteten. Ziel der Zusammenarbeit sei es, die dynamische rheinische Region weiter zu stärken.

Westenergie sei in der Region Partner für mittelgroße und kleinere Stadtwerke, RheinEnergie sei mit ihren Geschäftsmodellen auf städtische Zentren ausgerichtet. Die geplante engere Zusammenarbeit biete zusätzliche Chancen für die Kommunen und Stadtwerke der Region.

Die beiden Versorger sind bereits miteinander verflochten. Westenergie hält 20 Prozent an RheinEnergie, Haupteigentümer ist mit 80 Prozent die Stadt Köln. Gemeinsam gehört ihnen der Versorger Rhenag, der bereits zahlreiche Beteiligungen an Stadtwerken hält. Bisher ist Westenergie mit zwei Dritteln des Grundkapitals Mehrheitseigentümer. Künftig soll RheinEnergie die Mehrheit an der Rhenag übernehmen. Gleichzeitig will Westenergie ihre Anteile an RheinEnergie moderat erhöhen, wie es in der Mitteilung heißt.

Westenergie versorgt nach eigenen Angaben über 6,6 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit Strom, Gas, Wasser und Breitbandinternet. In der von RheinEnergie abgedeckten Region leben 2,5 Millionen Menschen. Die Vorstände haben den Angaben zufolge einer eine Grundlagenvereinbarung unterzeichnet. Jetzt seien Gespräche mit den Kommunen und Stadtwerken geplant. Die neue Struktur solle Anfang 2022 starten.

(dpa)