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In Düsseldorf: Weniger Parksünder und Raser durch Corona-Pandemie

In Düsseldorf : Weniger Parksünder und Raser durch Corona-Pandemie

Lockdown und Homeoffice machen sich auch bei den Zahlen von Parksündern und Rasern in der Landeshauptstadt bemerkbar. Zwar gab es 2020 in Düsseldorf noch immer 439.005 Knöllchen wegen Parkverstößen - damit aber 20.000 weniger als im Jahr zuvor.

Städtische Radarfallen blitzten 208.009 Autos - 25.000 weniger als 2019. „Insgesamt nahm die Zahl der festgestellten Parkverstöße - wie auch der gesamte Straßenverkehr - vor allem während des ersten Lockdowns in den Monaten März und April - stark ab“, teilte die Stadt am Freitag mit. Zwar musste man bis Anfang Mai nicht mal einen Parkschein ziehen, aber auch die Zahlen der Autos auf Gehwegen oder Behindertenparkplätzen nahm ab. Die Zahl der geblitzen Autos sank um 11 Prozent.

Insgesamt 16,7 Millionen Euro sollen durch Park- und Geschwindigkeitsverstöße in die Kasse kommen - noch sind nicht alle Verfahren aus 2020 abgeschlossen. Dem stehen allerdings auch Kosten für Personal und Material von rund 14,2 Millionen Euro gegenüber.

(dpa)