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NRW-Schulministerium: Weniger Klassenarbeiten in diesem Jahr erlaubt

NRW-Schulministerium : Weniger Klassenarbeiten in diesem Jahr erlaubt

Das NRW-Schulministerium erlaubt es den Schulen im Land, über die Zahl der Klassenarbeiten selbst zu entscheiden. Das gelte für die Sekundarstufe I an weiterführenden Schulen, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte.

„Aufgrund der pandemiebedingten deutlichen Reduktion des Präsenzunterrichts in diesem Schulhalbjahr ist die vorgesehene Anzahl der schriftlichen Klassenarbeiten in den meisten Schulen nicht mehr zu erreichen“, sagte er.

Das ist insbesondere für die Zehntklässler, die nicht am Gymnasium sind, wichtig. Sie schreiben in diesem Jahr eine Ersatz-Abschlussprüfungs-Klassenarbeit (ZP10), die von den Lehrern gestellt wird. Weil an vielen Schulen die letzte reguläre Klassenarbeit aber fehlte, hätten die betroffenen Zehntklässler innerhalb von sechs Wochen sechs Arbeiten schreiben müssen. Drei normale Klassenarbeiten in Deutsch, Mathe und Englisch und anschließend drei Prüfungs-Klassenarbeiten.

Die „normalen“ Klassenarbeiten müssen nun nicht geschrieben werden. Es obliegt der Schule, darüber zu entscheiden. Für einige Schüler könnte die Entscheidung aus dem Ministerium aber schon zu spät kommen. An vielen Haupt-, Real- und Gesamtschulen wurden bereits vergangene Woche die ersten Arbeiten geschrieben.

(mgu)