Weitere Gewitter in der Region Aachen/Düren/Heinsberg unwahrscheinlich

Region : Beruhigung beim Wetter: Weitere Gewitter unwahrscheinlich

Nach heftigen Überschwemmungen und zahlreichen Störungen im Bahnverkehr hat sich die Wetterlage in Nordrhein-Westfalen wieder deutlich beruhigt. Die Wahrscheinlichkeit von Gewittern in der Region hat stark abgenommen.

Laut eifelwetter.de ist es am Samstag zwar bewölkt, es sei jedoch höchstens mit schwachen Schauern zu rechnen. Am Nachmittag zeige sich vereinzelt sogar die Sonne. Dabei gehen die Temperaturen leicht zurück: In den Höhenlagen der Eifel werden Werte von maximal 18 Grad erwartet, in Düren und Aachen bleibt es mit bis zu 21 Grad ebenfalls noch recht warm.

Am Sonntag sinke das Risiko von Gewittern weiter, während die Temperaturen wieder steigen. Bei vorraussichtlich neun Sonennstunden klettere das Thermometer dann in Aachen und Düren auf bis zu 24, in der Eifel auf bis zu 23 Grad.

Dieser Trend gilt auch für das gesamte Bundesland. Die kommenden Tage sollen trocken bleiben. Zwar gebe es reichlich Wolken, aus denen es aber nicht regnen solle, sagte Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Stattdessen zeige sich immer wieder die Sonne über NRW.

Die kommende Woche startet demnach ebenfalls freundlich mit 24 bis 26 Grad, Sonne und Wolken wechseln sich ab. „Hier und da ist mal ein Sprühregen möglich”, sagte Witt, „von Gewittern und starken Schauern aber keine Spur.” Erst zur Wochenmitte könnte es wieder etwas unsicherer werden.

In Soest pumpte die Feuerwehr am Samstagmorgen noch mehrere Keller leer, wie ein Sprecher mitteilte. „Ansonsten steht heute groß reinemachen auf dem Programm”, sagte er. Soest war am Freitag besonders von starken Regenfällen betroffen. Straßen wurden überflutet, zahlreiche Keller liefen teils bis zur Decke voll. Verletzt wurde niemand.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn meldete am Morgen lediglich eine bestehende Streckensperrung zwischen Au und Hennef bei Bonn. Sie gehe auf einen Blitzeinschlag in Blankenberg am Freitagmorgen zurück, als heftige Gewitter das Gebiet durchzogen. Wie lange die Strecke noch gesperrt bleibt, wurde zunächst nicht bekannt.

Am frühen Samstagmorgen war zwischen Leichlingen und Opladen ein Zug mit einem umgestürzten Baum zusammengestoßen. Dadurch kam der Regionalverkehr vorläufig zum Erliegen. Auch die Fernverbindung zwischen Köln und Wuppertal war betroffen. Wenig später war ein Gleis aber wieder befahrbar.

Als Folge der starken Regenfälle musste am Samstagnachmittag die Autobahn 59 an der Anschlussstelle Rheindorf in Fahrtrichtung Leverkusen bis etwa 15 Uhr gesperrt werden. Es musste geprüft werden, ob die Fahrbahn unterspült wurde, wie die Polizei mitteilte.

(red/dpa)