Region: Warnung vor Extremgewitter in der Region aufgehoben

Region : Warnung vor Extremgewitter in der Region aufgehoben

Am Mittwochmorgen ist etwas Leben in die schwüle Sommerluft gekommen: Quellwolken hatten sich zunächst in der Eifel gebildet und brachten im Verlauf des Tages teils kräftige Gewitter mit sich. Örtlich gab es Starkregen und Hagel. Eine Warnung vor extremen Gewittern im Kreis Düren wurde vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Nachmittag wieder aufgehoben.

Bereits in der Nacht und am frühen Morgen gab es einige erste Gewitter in der Eifelregion, besonders im Bereich Simmerath, Monschau, Nideggen, Kreuzau und Zülpich. Auch in der belgischen Eifelregion bei Eupen hatten bereits Blitze am Himmel gezuckt. Am Morgen zogen die Wolken dann weiter in Richtung Baesweiler, Geilenkirchen, Heinsberg und Jülich und brachten Regenschauer mit.

Der Deutsche Wetterdienst warnte für den Kreis Düren im Zeitraum von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr vor extremen Gewittern der Stufe vier von vier mit starken Regenfällen, möglichen Hagelkörnern und Sturmböen. Um 14.30 Uhr wurde die Warnung wieder aufgehoben.

Auch in der Städteregion wurde am frühen Nachmittag vor Gewittern gewarnt, diese waren aber schwächer ausfallen. Ab 15 Uhr sollten die Gewitter weiter Richtung Sauerland ziehen. Der DWD warnte davor, sich beim Gewitter im Freien aufzuhalten. Heftige Unwetter wie Ende Mai in der Region um Aachen und um Wuppertal seien aber nicht zu erwarten.

„Wenn das Wasser in großen Mengen herunterkommt, muss es oberflächlich von den trockenen Böden abgetragen werden und es kann zu Überschwemmungen kommen”, sagte Thomas Gerwin, ein Meteorologe beim DWD. Der Wetterdienst warnte vor umstürzenden Bäumen, überschwemmten Straßen und volllaufenden Kellern.

Trotz Gewitter, Regen und Quellwolken soll es laut Eifelwetter.de aber warm bleiben: Simmerath und Blankenheim erreichen 24 Grad, Aachen 26 Grad und bis zu 28 Grad in Heinsberg.

Noch unsicher ist, ob es auch am Donnerstag in der Region gewittert. Die schwüle Luft vom nächsten Hoch soll dann in den Süden gedrängt werden. In Eupen, Aachen und Düren wird es wohl meist trocken bleiben, während andere Eifelorte wie Trier, Bitburg und Cochem noch einmal mit Gewittern und Schauern rechnen müssen. Die Temperaturen bleiben mit 23 bis 28 Grad ähnlich wie am Mittwoch.

In der Nordhälfte von NRW soll es trocken bleiben, wie DWD-Meteorologin Yvonne Tuchscherer mitteilt. Ab Freitag gilt dies wieder für ganz NRW. Die Temperaturen sollen auf 28 bis 30 Grad steigen, auch die Wald- und Grasflächenbrandgefahr soll dann in der Region wieder erhöht sein. Die Expertin geht davon aus, dass das Wetter bis mindestens Dienstag warm und trocken bleibt.

Eifelwetter.de warnt besonders am Sonntag vor möglichem Sonnenbrand. Mit 13 Stunden Sonne und kaum Wolken am Himmel sollte man das Eincremen nicht vergessen.

(red/dpa)