Düsseldorf: Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Düsseldorf: Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

In Nordrhein-Westfalen haben am Dienstagmorgen Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes mit Warnstreiks begonnen. Mehrere tausend Angestellte in Gerichten, Straßenbaubetrieben und Landesministerien würden nicht zur Arbeit erscheinen, kündigte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi an.

Neben Pflegepersonal an den Uni-Kliniken wollten in NRW auch Polizisten und Feuerwehrleute die Arbeit niederlegen. In Düsseldorf ist am Vormittag eine Kundgebung und ein Demonstrationszug gemeinsam mit dem Beamtenbund dbb zum Landtag geplant. Am Mittag soll Verdi-Chef Frank Bsirske zu den Beschäftigten sprechen.

Mit ihren Protesten wollen die Gewerkschaften Druck in den bisher ergebnislosen Tarifgespräche für die bundesweit rund 600.000 Angestellten der Länder machen. Die Gewerkschaften fordern ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von 3 Prozent. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 9. März in Potsdam geplant.

Auch in Schleswig-Holstein sind die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst am Dienstag fortgesetzt worden. Angestellte Lehrer an zahlreichen Schulen legten ihre Arbeit nieder. In Kiel plant die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammen mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Mittag eine Kundgebung vor dem Finanzministerium.

Zum Auftakt am Montag hatten sich auch Arbeitnehmer im Saarland und in Hessen an Arbeitsniederlegungen beteiligt.

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