Region: Wanderung zu den festlich geschmückten Krippen in Südlimburg

Region: Wanderung zu den festlich geschmückten Krippen in Südlimburg

Es ist eine schöne Tradition in Südlimburg: Gastwirte und Privatleute schmücken — zur Freude der Wanderer — ihre Häuser mit Krippen. Diese Krippenwanderung hier beginnt am Waldcafé „Het hijgend hert“ in Vijlen.

In einer Fensternische des Waldcafés ist eine Krippe aufgestellt. Eine weitere finden wir gegenüber der Eingangstüre. Nach dem kurzen Abstecher zur ersten Krippe gehen wir zurück zum Parkplatz bis an den Rugweg. Auf der anderen Seite folgen wir einem mit einer grünen Schranke versehenen Waldweg (gelb/rot, blau). Bei der Abzweigung mit einer Holzbank gehen wir geradeaus. Am Querweg weiter unten wandern wir mit der gelben Markierung nach rechts.

Krippen und Fachwerkhäuser sind typisch für diese Wanderung. Und wenn Schnee liegt, ist sie noch schöner. Foto: Petra Vanderheiden Berndt

Mit Blick über das Tal des Mechelderbeek und auf die Vijlener Kirche wandern wir am Waldrand entlang. Nach einer Rechtskurve führt der Weg an einer Bank entlang aufwärts. An der nächsten Möglichkeit biegen wir links ab (gelb). An der Gabelung, 200 Meter weiter, halten wir uns links. Wenige Meter weiter nutzen wir ein Klapptor und durchwandern die Wiese, abwärts ins Tal.

Auch hier führt der Weg vorbei: Krippe gegenüber dem Hotel „Bergzicht“.

Nach einem weiteren Klapptor gehen wir auf einem Wiesenweg bis zum tiefsten Punkt. Dort fällt der Blick auf ein kleines Wegkreuz in einer Weide. Wir halten uns rechts und folgen dem Feldweg bis an den asphaltierten Groenenweg, wo es nach links weitergeht.

Herrliche Fernsicht

Wir passieren ein Fachwerkhaus und wandern nach etwa 100 Metern nach rechts — mit der gelb-grünen Markierung — eine Einfahrt hoch. Vor dem Wohnhaus biegen wir links ab. Ein schmaler Weg führt uns mit herrlicher Fernsicht durch Wiesen. Über den Verkehrsweg wandern wir geradeaus hinweg, steigen einige Holzstufen hinauf und gehen weiter durch ein Feld (grün).

Am Querweg mit dem St. Martinus-Weingarten halten wir uns rechts (blau, grün) und laufen einen Feldweg abwärts bis zu einem Verkehrsweg, an dem wir rechts abbiegen. Bereits nach 50 Metern erreichen wir eine Kreuzung mit Mariengedenkstätte und folgen dem Hinweisschild „Melleschet” nach links. Hier stehen zwei weitere sehenswerte Fachwerkhäuser.

In der folgenden Rechtskurve verlassen wir die Straße nach links (rot). An der Gabelung mit Wegkreuz und Scheune gehen wir geradeaus. Auch auf diesem Abschnitt werden wir von einer herrlichen Fernsicht begleitet. An der Abzweigung mit einem silbernen Gatter und einem kleinen Wegkreuz im Baum folgen wir einem schmalen, steinigen Pfad abwärts. Er ist mit einem blauen und roten Pfahl markiert und bringt uns bis an den Hermensbeek, der sich an dieser Stelle sein Bachbett quer über den Weg gesucht hat. Eine schmale Brücke hilft uns trockenen Fußes darüber hinweg.

An der nächsten Kreuzung erwartet uns ein eisernes Wegkreuz. Wir biegen links ab, folgen dem Verkehrsweg für etwa 200 Meter und wenden uns hinter dem Gebäude mit der langgestreckten Fachwerkwand nach rechts. (Schreursweg, blau). Wir sind in Elzet. An mehreren wunderschön renovierten Fachwerkhäusern laufen wir vorbei.

Es folgt ein Fußweg, der weiter vorne eine Linkskurve beschreibt. Das Drehkreuz nach rechts beachten wir nicht. Nachdem wir der Linkskurve gefolgt sind, haben wir einen schönen Blick auf den Schweiberger Bos. Am Verkehrsweg weiter unten halten wir uns rechts (Kleebergerweg), um danach am Bommerigerweg erneut rechts abzubiegen. Nur 100 Meter nach dem Ortsschild Mechelen können wir links durch ein Drehkreuz hinab ins Göhltal gehen (blau). Vorsicht! Der Weg ist nach ergiebigen Regenfällen schlammig.

Nach drei weiteren Drehkreuzen in kurzem Abstand befinden wir uns unmittelbar an der Göhl. Die Brücke vor uns beachten wir nicht. Wir halten uns rechts und laufen damit auf die Häuser zu. Nach Verlassen der Göhlwiese gehen wir geradeaus. Am Dr. Janssenplein gehte_SSRqs nach links weiter. Unvermittelt stehen wir schließlich an der Hoofdstraat, der Hauptverkehrstraße, die Mechelen mit Epen verbindet.

Schräg gegenüber, beim Hotel Brull (Hausnummer 26), gibt es im Torbogen eine Krippe zu sehen. Ein paar Häuser weiter links (Nr. 40, Brasserie Charlemagne) steht eine weitere kleine Krippe im Fenster.

Wir gehen die Hoofdstraat zurück bis zur „Oude Brouwerij“ (Nr. 53) auf der rechten Seite. Dort finden wir eine große Krippenanlage im Innenhof — mit Glühweinausschank im Winter. Wir folgen der Hoofd-straat weiter in Richtung Kirche. Gegenüber den beiden ältesten Kneipen Südlimburgs gehen wir durch ein Tor in den Heerenhof.

An der Gabelung halten wir uns links, gehen über einen Innenhof, biegen danach rechts ab und gleich wieder rechts. Wir stehen vor einem Torbogen. Im Innenhof dahinter stoßen wir auf eine weitere Krippe. Über die Hälfte der Wanderung ist geschafft. Wir biegen dann links ab.

Hinter der „Herberge de Rentmeester“ geht es rechts in die Commandeurstraat. Links von Haus Nummer 13 folgen wir nun einem Fußweg, der unmittelbar am Mechelderbeek vorbei verläuft. An der Gabelung wenige Meter weiter halten wir uns links. Nach der Freilichtbühne bringt uns eine Brücke über den Bach.

Wir folgen einem Weg, der sich aufwärts schlängelt und vor einem Zaun endet. Achtung! Hier orientieren wir uns nach rechts, mit der schwarz-gelben Markierung. Auf dem Weg durch die Wiese passieren wir einige Drehkreuze und erreichen den Voortweg. Dem folgen wir nach links (rot, blau, schwarz, gelb). Weiter oben stehen wir am Hillleshagerweg, der Durchgangstraße zwischen Vijlen und Mechelen.

Der Straße folgen wir auf einem Fußweg nach rechts. Schräg gegenüber der Brasserie Hilleshagen steht eine kleine Kapelle, in der eine weitere Krippenlandschaft auf uns wartet. Bei der erhöht stehenden Bank (etwa 200 Meter nach dem Café) biegen wir links ab in einen Feldweg. An der Gabelung halten wir uns rechts (blau). An der nächsten Kreuzung heißt es rechts der blau-roten Markierung folgen, und an der Gabelung mit dem Hinweis „Eigen Weg“ bleiben wir geradeaus (rot).

Wir finden uns nach wenigen hundert Metern erneut am Hilleshagerweg wieder. Gegenüber, rechts des Hauses mit der Nummer 122, folgen wir einem matschigen Feldweg abwärts. Es folgen zwei Drehkreuze in kurzem Abstand. Von Hecken geschützt verläuft der Weg weiter.

Am Verkehrsweg biegen wir links ab und folgen ihm mit der roten Markierung aufwärts. Bevor wir das erste Wohnhaus erreichen, nutzen wir gegenüber dem roten Pfahl ein Drehkreuz und betreten eine weitläufige Wiese (blau). Wanderer haben hier den Weg vorgegeben.

Wir gehen leicht nach rechts abwärts — nicht geradeaus am Zaun entlang. Mit Blick auf die Vijlener Kirche erreichen wir ein Drehkreuz, hinter dem ein extrem schmaler, meist matschiger Weg auf uns wartet. Hier ist besondere Vorsicht angesagt. Am Asphaltweg gehen wir links hoch, bis zur Kreuzung Vijlerberg.

400 Jahre alte Linde

Beim „Hotel Vijlerhof“ können wir eine weitere Krippenszene auf uns wirken lassen. Den Vijlenberg gehen wir nach rechts hoch. An der Abzweigung Vijlenstraat liegt die Brasserie „Uit de Kunst“ mit einem Krippenstall auf der Terrasse. Etwas weiter oben entdecken wir auf der linken Seite beim Restaurant „Oud Ville“ eine kleine Krippe im Fenster.

Schräg gegenüber der Kirche steht vor dem Lokal „A gen Kerk“ eine weitere Krippe. Einige hundert Meter weiter erwartet uns auf einem Platz gegenüber dem Hotel „Bergzicht“ eine lebensgroße Krippe. Am höchsten Punkt empfängt uns eine 400 Jahre alte Linde. Wir folgen dem Rugweg nach rechts. Die Bewohner des letzten Hauses haben hinter zwei Fenstern eine aufwendige Krippenszene aufgebaut.

Wir folgen dem Rugweg weiter und verlassen die Straße, bevor wir den Wald erreichen, nach rechts. Neben der Schranke sehen wir das Schild „Mariabeeld Kruisweg Staties“. Die erste Kreuzwegstation lässt auch nicht lange auf sich warten. Nachdem wir alle Stationen passiert haben, bleiben wir geradeaus (nicht links die Treppen hochsteigen). Nach kurzer Zeit dürfte uns die Gegend bekannt vorkommen. Bei dem kleinen Tor, das uns eingangs ins „Mechelderbeekdal“ geführt hat, gehen wir links hoch und biegen am Querweg rechts ab (gelb).

An der T-Kreuzung mit zwei gelben Pfählen gehen wir nun nach links. Nach einem kurzen, heftigen Anstieg folgt ein weiterer Querweg, an dem wir rechts abbiegen. Eine kleine Abzweigung nach links und später nach rechts wird nicht beachtet. Wir folgen dem breiten Waldweg bis zur Kreuzung mit der Bank. Nach links sind es jetzt nur noch wenige Schritte bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Mehr von Aachener Zeitung