Gea treibt Konzernumbau voran: Verkauf von Käsereitechnik-Hersteller

Gea treibt Konzernumbau voran : Verkauf von Käsereitechnik-Hersteller

Der Maschinenbauer Gea treibt den Konzernumbau mit einem kleineren Spartenverkauf voran. So verkauft das Düsseldorfer Unternehmen nach Angaben von Donnerstag seine Tochter de Klokslag, die Großanlagen für Hart- und Schnittkäse herstellt, an Evert IJntema und Jan Dijkema. Zum Kaufpreis machte Gea keine Angaben.

Der Bereich hat es zuletzt mit rund 80 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von überschaubaren 15 Millionen Euro gebracht - Gea erwartet für 2019 einen Umsatz auf Vorjahresniveau von 4,83 Milliarden Euro. Der Schritt gehört zum Umbau des Geschäftsbereichs Solutions. Weitere Veräußerungen aus dem Bereich Käseverarbeitung seien aber nicht geplant, hieß es.

Die Gea Group, die sich auf Produktionsanlagen für die Nahrungsmittelindustrie spezialisiert hat und vor allem Maschinen für die Milchproduktion herstellt, leidet schon länger unter einer schwachen Entwicklung im Milchgeschäft. Erschwerend kommen ein höherer Preisdruck und steigende Personal- und IT-Infrastrukturkosten hinzu. Erst Ende September hatte die Gea-Führung daher ihren Sparkurs verschärft und den Abbau weiterer Jobs angekündigt. Zudem soll der Einkauf gebündelt werden. So will der Konzern seine Margen wieder steigern.

Zuletzt lief es etwas besser. Bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal zeigte sich das Management für das laufende Geschäftsjahr dank steigender Auftragseingänge sowie einer positiven Umsatzentwicklung im dritten Quartal optimistischer.

(dpa)