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Kölner Polizei: „Verachtung“ über illegale Autorenn-Fahrer auf leeren Straßen

Kölner Polizei : „Verachtung“ über illegale Autorenn-Fahrer auf leeren Straßen

Im ausgedünnten Straßenverkehr hat die Kölner Polizei eine Zunahme illegaler Autorennen festgestellt und deshalb Beamte wieder zurück in den Einsatz gegen die Szene beordert.

Während sich viele Bürger Sorgen um ihre Gesundheit machten und die klaren Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden beachteten, nutzten Anhänger der Raser-Szene leere Straßen für illegale Rennen, teilte die Kölner Polizei am Donnerstag mit. Sie verwies dabei auf fünf Fälle in der Domstadt und in Leverkusen innerhalb weniger Tage.

„Diejenigen, die die aktuelle Situation nicht ernst nehmen und leere Straßen nutzen, um sich einen kurzfristigen Adrenalinkick zu verschaffen, handeln verantwortungslos und unsozial“, erklärte Polizeipräsident Uwe Jacob. Sie machten damit den ohnehin stark belasteten Sicherheitsbehörden die Arbeit noch schwerer.

Polizisten der Dienstgruppe Verkehr/Rennen, die zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft für Coronavirus-bedingte Ausfälle in Ruhe versetzt waren, würden jetzt wieder auf der Straße ihren Dienst tun.

Der Polizeipräsident wörtlich über die Teilnehmer illegaler Autorennen in der Corona-Krise: „Es klingt hart, aber in der heutigen Situation habe ich für dieses Verhalten nur Verachtung übrig.“

(dpa)