Region: Unwetterwarnung: Auf die Hitzewelle folgen Gewitter

Region: Unwetterwarnung: Auf die Hitzewelle folgen Gewitter

Im Freibad, am Badesee oder im Brunnen: Viele Menschen haben am wärmsten Tag des Jahres in NRW jede Gelegenheit für eine Abkühlung genutzt. Nachdem am Mittag bis zu 33 Grad erreicht wurden, trafen am Montagabend teils heftige Gewitter die Region.

Ab 18 Uhr kam es zu örtlichen Gewitterzellen und Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Gewittern der Stufe Drei (von insgesamt vier) bis in den Abend. Teil können Niederschlagsmengen bis zu 30 Liter pro Quadratmeter und Windgeschwindigkeiten bis zu 70 km/h auftreten.

In der Folge kam es auch zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Die Strecke zwischen Rheydt und Aachen war in Folge der Unwetterschäden bis 22 Uhr gesperrt. Betroffen waren der RE4, RB20 und die RB33. Auch in anderen Teilen NRWs kam es am Abend es derzeit zu starken Störungen im Bahnverkehr.

Am Mittag wurden in Köln noch Höchstwerte von 34 Grad gemessen. In Aachen kletterte das Thermometer bis auf 30,1 Grad. In Geilenkirchen wurde mit 32,6 Grad ein Rekord für den Mai aufgestellt.

Am Sonntagnachmittag hatte es in der Region vor allem in der Eifel teils heftige Gewitter gegeben. In Monschau gab es starke Hagelschauer mit bis zu einem Zentimeter großen Körnern. Gegen 15 Uhr wurden in Rurberg am Rursee 100 Blitze pro Minute registriert, insbesondere auf dem Gebiet der Gemeinde Simmerath liefen nach Starkregen Keller voll, einige Straßen standen kurzzeitig unter Wasser.

In den kommenden Tagen ist es laut Wetterdienst mit den sommerlichen Temperaturen vorerst vorbei. Am Dienstag kann es häufiger Gewitter geben. Die Temperaturen sinken dann auf Werte von 22 bis 25 Grad - aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit bleibt es dabei jedoch schwül und drückend. Über die 30-Grad-Marke schaffen es die Temperaturen voraussichtlich nicht.


(dpa/red)
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