Eschweiler/Düren/Roetgen: Unfall auf A4: 39-jähriger Fahrer schwebt in Lebensgefahr

Eschweiler/Düren/Roetgen: Unfall auf A4: 39-jähriger Fahrer schwebt in Lebensgefahr

Auch am Tag danach stellte sich die Situation noch ziemlich unübersichtlich dar. „Wir wissen noch nicht, wie es passiert ist“, sagte Dorothee Goebel am Dienstag. Ein schwerer Unfall am Montagabend auf der Autobahn 4 zwischen Eschweiler-Weisweiler und Düren, bei dem ein 39 Jahre alter Mann aus Roetgen lebensgefährlich verletzt wurde, wirft Fragen auf.

Quer zur Fahrbahn

Mehrere Stunden war die Autobahn Vier nach einem schweren Unfall gesperrt. Foto: Ralf Roeger

Kurz vor 23 Uhr hatte der 39-Jährige offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war in die Betonschutzwand zwischen den beiden Fahrtrichtungen gerast. Von dort verschlug es den Wagen nach rechts über alle Fahrspuren hinweg in die Leitplanke, ehe er auf der zweiten Überholspur zum Stillstand kam — quer zur Fahrbahn, im Dunkeln.

Eine 44 Jahre alte Aachenerin reagierte schnell, touchierte mit ihrem Auto das Wrack, landete aber in der Leitplanke und verletzte sich leicht. Weniger Glück hatte ein 56-Jähriger. Er prallte mit seinem Wagen in das Unfallauto. Der Mann und seine elf Jahre alte Tochter trugen schwere Verletzungen davon.

„Situation schwierig“

Warum der 39-Jährige die Kontrolle verlor, ist bislang unklar. „Vielleicht können wir Ende der Woche etwas sagen“, erklärte Dorothee Goebel. „Die Situation ist schwierig. Der Verursacher ist nicht ansprechbar, er könnte den Unfall womöglich erklären.“

Die Autobahn 4 war bis Dienstagmorgen um 7\.15 Uhr gesperrt. Der 39 Jahre alte Roetgener schwebte am Dienstag weiterhin in Lebensgefahr.

(alba)
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