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Bahnstrecke bei Geilenkirchen: Unbekannte werfen Fahrrad auf Oberleitung

Bahnstrecke bei Geilenkirchen : Unbekannte werfen Fahrrad auf Oberleitung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es in Geilenkirchen zu einem lebensgefährlichen Zwischenfall gekommen. Unbekannte hatten ein Fahrrad in die Oberleitung der Bahn geworfen.

In der Nacht auf Sonntag ist es bei Geilenkrichen zu einem Unfall mit einer Regionalbahn gekommen. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei hatten Unbekannte ein Fahrrad von einer Überführung auf die Oberleitung geworfen. Gegen 2:30 wurde die Leitstelle der Bundespolizei Aachen darüber informiert, dass ein Regionalzug am Bahnhof Geilenkirchen mit Teilen eines Fahrrades im Stromabnehmer stand.

Laut Aussage des Lokführers war nicht klar, ob das Fahrrad bereits in der Oberleitung an der Überführung bei Hommerschen hing, oder erst beim Durchfahren in die Oberleitung geworfen wurde.

Eine Streife, die zur Unfallstelle fuhr, konnte an der Oberleitung Schäden feststellen. Teile des Fahrrades wurden von den Beamten neben den Gleisen aufgefunden und sichergestellt. Nach Überprüfung des Triebwagens konnten auch dort verkohlte Fahrradteile festgestellt werden.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, schließlich hätten durch die in der Oberleitung herrschenden 15.000 Volt Personen zu Schaden kommen können, teilte die Polizei mit. Alleine durch das Werfen des Fahrrades in die Oberleitung entstehe ein Lichtbogen, der in der Nähe befindliche Personen in Lebensgefahr hätte bringen können. Über die Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am Sonntagmorgen, den 15.05.22 gegen 02:32 Uhr eine oder mehrere Personen in der Nähe der Überführung Hommerschen oder in der Nähe des Kreisverkehrs an der Friedensburg bei Geilenkirchen mit einem Fahrrad gesehen hat und sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hinweise können unter 0800 6 888 000 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gemacht werden.

(red/pol)