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Nach Hochwasserkatastrophe: Umweltministerin will einheitliche Meldewege bei Flutgefahr

Nach Hochwasserkatastrophe : Umweltministerin will einheitliche Meldewege bei Flutgefahr

Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula-Heinen Esser (CDU) will die Meldewege bei Hochwassergefahr im Land vereinheitlichen.

„Jede Bezirksregierung hat eigene Richtlinien für den Aufbau der Meldewege an die Leitstellen in den Kreisen und Städten“, sagte Ursula Heinen-Esser dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag). Beispielsweise sei in Leverkusen oder Solingen der Wupperverband für die Warnung an die Kommunen zuständig.

„Ich möchte die Meldeordnungen jetzt landesweit vereinheitlichen“, zitiert das Blatt die Ministerin. „Wir müssen alle Kommunikationswege nutzen, damit Warnungen der Bezirksregierungen unmittelbar bei den verantwortlichen Mitarbeitern in den Kommunen ankommen. Wir können uns auch nicht darauf verlassen, Mitarbeiter über Handy zu erreichen, da es vorkommt, dass Funkmasten ausfallen.“

Es sei ihr Ziel, „dass wir in spätestens einem Jahr verbesserte Prognose-Tools haben und auch die Meldewege weitgehend vereinheitlicht sind“, erklärte Heinen-Esser. „Das nächste Hochwasser kann schneller kommen, als uns lieb ist. Deswegen müssen wir jetzt Tempo machen, um bei künftigen Gefahrenlagen schneller zu werden.“

(dpa)