Dortmund: Tote und Verletzte bei Verkehrsunfällen am Wochenende

Dortmund : Tote und Verletzte bei Verkehrsunfällen am Wochenende

Bei zahlreichen Verkehrsunfällen am Wochenende in Nordrhein-Westfalen sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Außerdem wurden nach Angaben der Polizei mindestens 20 weitere Auto-, Motorrad- oder Quad-Fahrer verletzt, einige von ihnen schwer.

Ein Autofahrer mit belgischem Kennzeichen starb nach einem frontalen Zusammenstoß mit einem anderen Wagen in Köln. Auch der zweite Mann schwebte in Lebensgefahr. In einem auf der Seite liegenden Auto in Niederkrüchten (Kreis Viersen) fand die Polizei eine verbrannte männliche Leiche. Bei dem Toten könnte es sich um den 64 Jahre alten Fahrzeughalter handeln.

Bei einem Motorradausflug in die Eifel verunglückte ein 20-Jähriger aus Bottrop tödlich, als er die Kontrolle über sein Gefährt verlor und gegen die Leitplanke prallte. Ein anderer Motorradfahrer in Krefeld stieß beim Überholen mit einem Traktor zusammen und starb anschließend im Krankenhaus.

Im sauerländischen Marsberg krachte ein 32-Jähriger mit seinem Auto gegen einen Baum, in Bergisch Gladbach kam ein 58-Jähriger ebenfalls bei einem solchen Unfall ums Leben. Auch ein Quadfahrer in Schwalmtal fuhr mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum und starb. Seine Mitfahrerin wurde auf die Straße geschleudert und verletzte sich schwer.

Eine 17-Jährige kam beim Abbiegen auf die A44 mit ihrem Krad ins Schleudern und rutschte gegen die Schutzplanke. Dabei verletzte sie sich lebensgefährlich. Gleich sechs Menschen wurden bei einem Autounfall in Münster verletzt. Zwei Wagen fuhren bei einem Spurwechsel ineinander. Wiederum in Münster krachte ein Nachtbus am frühen Samstagmorgen in einen parkenden Sattelanhänger - ein 31 Jahre alter Fahrgast wurde dabei schwer verletzt.

Auf einem Spargelfeld in Schermbeck (Kreis Wesel) krachte ein betrunkener 24-Jähriger mit seinem Auto gegen einen Baum und brach sich den Unterschenkel. Auch einer der Mitfahrer verletzte sich leicht. Kurz vor einer Baustelle auf der A46 in Richtung Dortmund schleuderte ein Auto nach einem Auffahrunfall rund 100 Meter nach vorne. Die verletzte Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Wagen geschnitten werden.

Ersthelfer konnten in Coesfeld einen 24-Jährigen vor den Flammen in seinem Auto retten, mit dem er vorher in einen Ackerschlepper geprallt war. Der Lebensgefährte einer lebensgefährlich Verletzten ging in Bochum auf den mutmaßlichen Verursacher los, der die Motorradfahrerin angefahren haben soll. Im Rheinland verletzte sich eine 54 Jahre alte Beifahrerin schwer, nachdem das Auto nach einem Zusammenstoß eine Böschung hinabfiel.

(dpa)
Mehr von Aachener Zeitung