Heinsberg/Aachen: Tödlicher Unfall bei Heinsberg: 15-jährigem Fahrer geht es besser

Heinsberg/Aachen : Tödlicher Unfall bei Heinsberg: 15-jährigem Fahrer geht es besser

Der 15-jährige Jugendliche aus Heinsberg, der am Donnerstag vergangener Woche im Auto seiner Eltern einen schweren Unfall verursacht hatte, soll in Kürze von der Internsivstation verlegt werden. Wie die Aachener Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, gehe es dem Verunglückten mittlerweile besser.

Bislang habe er wegen seines Gesundheitszustandes allerdings noch nicht vernommen werden können. So bleibt weiter unklar, warum der 15-Jährige und nicht sein Vater am Steuer gesessen hatte. Der Vater war auf dem Beifahrersitz noch an der Unfallstelle gestorben.

Der Sohn war am späten Nachmittag des 21. September auf der Landesstraße 228 zwischen den Heinsberger Stadtteilen Dremmen und Randerath aus bislang unbekannter Ursache von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den 15-Jährigen und hat diverse Gutachten in Auftrag gegeben, mit deren Hilfe die Ursache des Unfalls geklärt werden soll.

Nur drei Tage später war es in der Region erneut zu einem Unfall gekommen, bei dem ein noch nicht volljähriger Fahrer illegal ein Auto steuerte. In Düren hatte ein 16-Jähriger vorgegeben, einen Wagen kaufen zu wollen. Bei der Probefahrt war er dann gegen eine geparktes Fahrzeug gefahren. Der junge Mann entfernte sich zunächt vom Unfallort, stellte sich dann aber freiwillig der Polizei. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren zu.

(gego)