Aachen/Karlsruhe: Todesstoß wird neu verhandelt

Aachen/Karlsruhe: Todesstoß wird neu verhandelt

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat am Mittwoch ein Urteil des Aachener Schwurgerichts vom Sommer 2008 aufgehoben.

In dem spektakulären Fall war ein damals 34-jähriger Informatiker wegen Totschlags an der 38-jährigen Freundin seiner chinesischen Lebensgefährtin zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte der Frau am Aachener Westbahnhof einen tödlichen Stoß versetzt, als gerade ein Zug einlief.

Die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage wollten eine Verurteilung wegen Mordes, die Staatsanwaltschaft beantragte damals eine Strafe von dreizehn Jahren. Das Verfahren muss neu aufgerollt werden.

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