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Auch kaltes Wetter hatte Effekt: Tihange und Doel beflügeln Energiekonzern Engie

Auch kaltes Wetter hatte Effekt : Tihange und Doel beflügeln Energiekonzern Engie

Der französische Energiekonzern Engie hat im ersten Quartal vom kälteren Wetter und einer höheren Auslastung der belgischen Atomkraftwerke profitiert.

Der Umsatz im ersten Quartal stieg im Jahresvergleich um 2,3 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte. Bereinigt um Wechselkursschwankungen und den Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen hätte das Plus 4,8 Prozent betragen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 8,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Dabei kamen dem Unternehmen höhere Preise in Europa und das im Jahresvergleich kalte Wetter in Frankreich zugute. Die belgischen Atomkraftwerke in Doel und Tihange, die von Engie betrieben werden, liefen zudem mehr als 95 Prozent der Zeit und lieferten damit wieder einen operativen Gewinn ab – vergangenes Jahr waren es nur 69 Prozent Verfügbarkeit gewesen.

Vor allem in der Netzsparte, die ohnehin den größten Beitrag zum operativen Gewinn des Konzerns leistet, lief es besser. Das lag auch an höheren Gastransportmengen in Frankreich infolge der Kälte, nachdem das Vorjahresquartal ungewöhnlich warm gewesen war. Zum Nettoergebnis im ersten Quartal machte Engie keine Angaben. Chefin Catherine MacGregor bestätigte jedoch das Jahresziel eines bereinigten Nettogewinns zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro.

(dpa)